Behaglichkeit

Die Behaglichkeit stellt keine exakt messbare Größe dar, sondern kennzeichnet das subjektive Empfinden, bei denen der Mensch die Umgebungsverhältnisse als komfortabel bezeichnet.  Das Wohlbefinden des Menschen basiert als subjektives Ereignis auf der Wahrnehmung einer Vielzahl von äußeren Einflüssen. Neben den messbaren physikalischen Umgebungsbedingungen wie Beleuchtungsstärke und Raumlufttemperatur spielen auch individuelle physiologische Kriterien wie Geschlecht, Alter und Gesundheitszustand sowie intermediäre Faktoren wie Kleidung und Tätigkeitsgrad eine Rolle dabei, ob man einen Raum als behaglich bezeichnet oder nicht.

Wärme zum Wohlfühlen

Die Thermische Behaglichkeit ist eine Säule der Behaglichkeitsbedingungen und besteht aus 3 Hauptwerten (je nach subjektivem Empfinden):

  • Raumlufttemperatur: 20-22° C–im Sommer bis 26° C-
  • Luftbewegung: bis 0.15 m/s
  • Raumluftfeuchte: 35 bis 60%

Ein weiterer Faktor ist die mittlere Raumumschließungstemperatur.

Thermische Behaglichkeit wird in zwei Richtlinien wie folgt definiert:

  • DIN 1946-2:1994-01: „[Thermische Behaglichkeit] ist dann gegeben, wenn der Mensch Lufttemperatur, Luftfeuchte, Luftbewegung und Wärmestrahlung in seiner Umgebung als optimal empfindet und weder wärmere noch kältere, weder trockenere noch feuchtere Raumluft wünscht“
  • DIN EN ISO 7730:2003: „[Thermische Behaglichkeit] ist ein Gefühl, das Zufriedenheit mit dem Umgebungsklima ausdrückt“

Vortragsfolien

Das Expertenteam vom Gebäudeforum hat übersichtliche Vortragsfolien erstellt, die Sie gerne auszugsweise oder in Gänze für eigene Präsentationen zum Thema verwenden können. Sie können sich die Folien nebenstehend als Powerpoint-Datei herunterladen.

Präsentationen

Vortragsfolien zur Behaglichkeit

Eine Zusammenstellung von Präsentationsfolien zur Verwendung in Vorträgen zum Thema Behaglichkeit.

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