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Hochschule Trier, Fachbereich Gestaltung, Fachrichtung Architektur, Lehrgebiet Zirkuläres Bauen, Konstruktion und Material

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Der enorme Verbrauch unserer Rohstoffreserven, die gleichzeitige immense Abfallproduktion – in Deutschland jeweils zu über 50 % durch Bausektor verursacht – sowie die hohen CO2-Emissionen – zu fast 40 % durch die Baubranche induziert – generieren für uns Planer*innen eine besondere Verantwortung, aber auch einen wirksamen Hebel, mit einer nachhaltigen Bauweise der Rohstoff- und der Klimakrise zu begegnen.

Dazu können drei Strategien des Nachhaltigen Bauens in hierarchischer Reihenfolge definiert werden: die „Nicht-Bau-Lösung“ zur Vermeidung von Rohstoff- und Energieverbrauch, das „Urban Mining“ zur Nutzung unserer anthropogenen Lagerstätten im Gebäudebestand und zuletzt für nicht vermeidbare Neubauplanungen das recyclinggerechte Konstruieren. Hier geht es um die Bewertung von Pre-Use (z.B. Verfügbarkeiten) und Post-Use (z.B. Nachnutzungspotenziale und Verwertungswege) der unterschiedlichen Baustoffe sowie die Lösbarkeit von Verbindungen und Konstruktionen als Voraussetzung für eine sortenreine Trennung, die für ein hochwertiges Recycling notwendig ist.

Diese Aspekte sind die Kernthemen der Fachrichtung Architektur / des Lehrgebietes Zirkuläres Bauen - Konstruktion - Material am Campus Gestaltung der Hochschule Trier.