Vertiefende Analysen zu spezifischen Themen
Kapitel 1: Gebäudebestand und Bautätigkeit
Das erste Kapitel fasst Zahlen, Daten und Fakten verschiedener Akteure im Gebäudesektor zusammen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Wohn- und Nichtwohngebäuden.
Es wird ein fundierter Überblick über die Daten des Gebäudebestands ermöglicht. Anschließend werden Zahlen für Wohngebäude betrachtet, wobei die Fertigstellungen, Abrisse und Genehmigungen dargestellt werden. Abschließend werden Grafiken zu den Nichtwohngebäuden aufgeführt.
Im Kapitel Gebäudebestand und Bautätigkeiten werden unter anderem Daten von dem Statistischen Bundesamt (DESTATIS), Zensus 2022, Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V (BDEW), Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) in interaktiven Grafiken dargestellt.
Neu hinzugekommen ist eine Darstellung des Bauüberhangs, eine Übersicht zur Verteilung von Sozialwohnungen und – anlässlich des neuen dena-Projekts zu Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) – eine Diagrammreihe zu WEGs in Deutschland.
Beispiel: Der Bauüberhang geht zurück
Mehr Baufertigstellungen als Baugenehmigungen: Seit 2023 ist deswegen der Bauüberhang rückläufig und liegt 2024 bei knapp 736.000.
Kapitel 2: Baustoffe
Im zweiten Kapitel finden sich Daten zum Dämm-, Stahl- und Fenstermarkt sowie zu den verwendeten Baustoffen.
Es wird die Entwicklung fertiggestellter und genehmigter Wohn- und Nichtwohngebäude nach den verwendeten Baustoffen betrachtet. Zudem werden Absatzzahlen von Baustoffen und die Entwicklung von unterschiedlichen Baustoffen dargestellt. In diesem Kapitel werden Primärdaten von Verbänden verwendet, um einen Überblick über die Entwicklung und die aktuelle Situation im Gebäudesektor zu geben.
Es werden Marktdaten u.a. vom Verband Fenster + Fassade e.V. (VFF), Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM) oder Verein Deutscher Zementwerke e.V. (VDZ) dargestellt. Zusätzlich werden amtliche Daten vom Statistischen Bundesamt (Destatis) aufgeführt.
Neu im Kapitel ist zudem eine Auswertung zum Baustoff Holz.
Beispiel: Mehr Holzbau im Süden
Die Genehmigungszahlen zeigen, dass der Süden einen höheren Anteil an genehmigten Holzbauten im Neubau aufweist. Spitzenreiter ist Baden-Württemberg mit 35,2 Prozent.
Kapitel 3: Gebäudetechnik
In diesem Kapitel werden Informationen zur Beheizungsstruktur, den Absatzzahlen, der Batterieleistung und dem Thema gebäudenaher Photovoltaik zusammengefasst.
Im Unterkapitel Beheizungsstruktur werden Daten für den Wohnungsbestand zusammengefasst und im Unterkapitel Absatzzahlen wird die Entwicklung der Absatzzahlen verschiedener Wärmeerzeuger dargestellt. In dem neuen Unterkapitel Batterieleistung werden neue Grafiken aufgeführt. Im letzten Unterkapitel gebäudenahe Photovoltaik wird die Entwicklung und Verteilung nach Leistung, Bevölkerung, Ausrichtung oder anderen Indikatoren betrachtet.
Im Kapitel Wärmeerzeuger werden Marktdaten u.a. aus dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW), Schornsteinfegerverband, Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e.V. (BDH), Bundesverband Wärmepumpe e.V. (BWP) oder Bundesverband Solarwirtschaft e. V. (BSW) in interaktiven Grafiken dargestellt. Zusätzlich werden die Daten aus dem Marktstammdatenregister für die Batterieleistung und die gebäudenahe Photovoltaik aufbereitet und in verschiedenen Grafiken dargestellt. Im Gebäudereport 2026 sind erstmals Abbildung zu dem Themenschwerpunkt Batteriespeicher inkludiert.
Beispiel: Verdopplung des Wärmepumpenanteils
Der Anteil von Wärmepumpen und solar-/geothermischen Systeme an der Beheizungsstruktur im Wohnungsbestand hat sich seit 2019 fast verdoppelt und liegt nun bei 4,3 Prozent.
Kapitel 4: Energie
In diesem Kapitel wird der End- und Primärenergieverbrauch auf unterschiedlichen Ebenen dargestellt. Zusätzlich wird das Thema erneuerbare Energien adressiert.
Dabei wird der Energieverbrauch in Deutschlands nach Sektoren aufgeführt, um den Gebäudesektor einordnen zu können. Zudem werden aktuelle Entwicklungen beim Energieverbrauch für private Haushalte und für den Gewerbe-, Handel- und Dienstleistungs-Sektor dargestellt.
Die Daten stammen u.a. von der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) und vom Umweltbundesamt (UBA). Diese werden grafisch aufbereitet und durch eigene Auswertungen ergänzt.
Neu sind Modelldaten zum Endenergieverbrauch privater Haushalte auf der Gemeindeebene und ein detaillierterer Blick auf den Einsatz erneuerbarer Energie am Endenergieverbrauch und in der Fernwärme.
Beispiel: Erneuerbare Energien weiter auf dem Vormarsch
Der Anstieg von 6,9 Prozent im Jahr 2003 auf zuletzt 17,7 Prozent verdeutlicht die zunehmende Rolle erneuerbarer Energien im Wärme- und Kältesektor.
Kapitel 5: Bauwirtschaft und Förderungen
Im fünften Kapitel werden die Entwicklungen der Bauwirtschaft und der Baukosten sowie die Antragszahlen für spezifische Fördermaßnahmen im Gebäudebereich dargestellt.
Im Unterkapitel Bauwirtschaft werden Daten zu Umsatz, Beschäftigung und Entgelte im Bausektor gegeben. Datenreihen zum Häuserpreisindex, Baukosten für Wohn- und Nichtwohngebäude, Antragszahlen zu Energieberatungen, BEG-Einzelmaßnahmen und weiteren Themen finden sich im Unterkapitel Baukosten und im Unterkapitel Förderungen aufgeführt.
In diesem Kapitel werden Daten von dem Statistischen Bundesamt (DESTATIS), der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) systematisch zusammengelegt.
Angesichts ihrer volkswirtschaftlichen Relevanz und der Bedeutung für den klimaneutralen Umbau des Gebäudesektors bietet der Gebäudereport 2026 erstmals auch Daten zu Umsatz, Beschäftigung und Entgelten im Bausektor.
Beispiel: Beschäftigungszahl sinkt 2023
Seit 2008 ist die Zahl der Beschäftigten auf über 1 Million gestiegen, was einem Zuwachs von rund 54 Prozent entspricht. Damit ergibt sich über den gesamten Zeitraum ein Wachstum, trotz einzelner leichter Rückgänge in den Jahren 2014 und 2023.
Kapitel 6: Dekarbonisierung
In diesem Kapitel werden relevante Entwicklungen und Hintergründe von Emissionen im Gebäudesektor und hinsichtlich der Ziellerreichung behandelt.
Einleitend wird die Entwicklung der Treibhausgasemissionen nach Sektoren und im Gebäudesektor in dem Unterkapitel Emissionen dargestellt. Darauf folgen weitere Abbildungen zu der Verteilung überwiegender Energieträger und Fernwärmeanschlüsse.
Es werden amtliche Daten z.B. vom Umweltbundesamt (UBA), Statistischen Bundesamt (Zensus), Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und Kompetenzzentrum Kommunale Wärmewende (KWW) verwendet. Zudem werden die Daten mit eigenen Berechnungen ergänzt.
Neu hinzugekommen sind dena-Daten zum Stand der kommunalen Wärmeplanung sowie eine detaillierte Zensus-Datenauswertung zur Verteilung der überwiegend genutzten Energieträger in Deutschland.
Beispiel: Bis 2030 sollen die Treibhausgase um mindestens 65 Prozent reduziert werden
Aktuell verfehlt der Gebäudesektor das Klimaziel. Nachdem die Treibhausgasemissionen seit 1990 um 43 Prozent reduziert wurden, kommt dem verbleibenden Minderungsweg bis 2030 eine zentrale Bedeutung zu.
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dena-Gebäudereport 2026 – Zahlen, Daten, Fakten zum Klimaschutz im Gebäudebestand
Der Gebäudereport 2026 fasst die aktuelle Datenlage zum Gebäudebestand in Deutschland zusammen, unterteilt in Kapiteln zum Gebäudebestand und Bautätigkeit, zu Baustoffen, Gebäudetechnik, Energie, Bauwirtschaft und Förderungen sowie Dekarbonisierung.