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dena-Gebäudereport 2026 – Updatebericht April

Stand: Mai 2026

Der dena-Gebäudereport untersucht jährlich, welchen Beitrag Gebäude zum Klimaschutz leisten. Er bietet eine verläss­liche Datenbasis zu den Themen Gebäudebestand und Bautätigkeit, Baustoffe, Gebäudetechnik, Energie, Bauwirtschaft und Förderungen sowie Dekarbonisierung. Seit 2025 werden zusätzlich zum jährlichen Gebäudereport zwei Updateberichte veröffentlicht.

In diesen Updateberichten wird ein Teil der Zahlen, Daten und Fakten auf den neuesten Stand gebracht, um den Gebäudereport aktueller zu halten und ihn an die Veränderungen im Gebäudesektor anzupassen. Zusätzlich zu dem PDF-Format sind die Daten als interaktive Grafiken verfügbar und werden regelmäßig fortgeschrie­ben. Die Grafiken können im Bildformat abgerufen werden, die Datensätze stehen aufbereitet als CSV-Dateien zur Verfügung.

Grafik, Deckblatt des Updateberichts April des Gebäudereports 2026 der Deutschen Energie-Agentur.

Vertiefende Analysen zu spezifischen Themen

Foto, Luftaufnahme einer Stadt mit dicht bebauten Wohngebäuden und einem hohen Fernsehturm im Hintergrund

Dossier „Energieträger im Wohngebäude"

Die Datenanalyse zeigt, welche Energieträger in den deutschen Gemeinden überwiegen - in Ein- und Zweifamilien- sowie in Mehrfamilienhäusern. Besonders im Nordwesten dominiert Gas, im Süden Heizöl. Erneuerbare überwiegen nur in wenigen Gemeinden.

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Foto, Dachlandschaft eines Wohnviertels mit beleuchteten Fenstern in der Abenddämmerung.

Pro-Kopf-Endenergieverbrauch

Der Endenergieverbrauch privater Haushalte verteilt sich regional nach bestimmten Mustern. Modelldaten zeigen eines davon: Je dichter die Besiedlung, desto geringer fällt der Endenergieverbrauch pro Person aus – doch es gibt Ausnahmen.

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Foto, mehrere mehrstöckige Rohbauten auf einer Baustelle mit einem großen Baukran vor blauem Himmel mit Wolken.

Wohnungsbau in Deutschland

Die Zahl der Baugenehmigungen sinkt schneller als die der Baufertigstellungen. Seit 2023 geht der Bauüberhang zurück, bleibt jedoch hoch. Der Gebäudereport 2026 zeigt deutliche regionale Unterschiede im Wohnungsbau.

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Foto, zwei Bauarbeiter mit Schutzhelmen und Warnkleidung montieren Holzelemente auf einer Baustelle mit Betongebäude im Hintergrund.

Holzbau in Deutschland

Der Holzbau gewinnt insbesondere bei Ein- und Zweifamilienhäusern, bei Nichtwohngebäuden und in Süddeutschland an Bedeutung. Der relative Anteil von Holzbauten steigt, da die Gesamtbautätigkeit stärker zurückgeht.

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Foto, Balkon mit montierten Solarpaneelen an einem mehrstöckigen Wohnhaus mit Fenstern.

Steckersolar-Anlagen

Die Anzahl an Steckersolar-Anlagen in Deutschland steigt – und Förderungen befeuern diese Entwicklung. Eine Datenrecherche legt nahe, dass Förderungen auch dabei helfen, den Rückstand deutscher Städte im Vergleich zu ländlichen Landkreisen zu reduzieren.

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Foto, zwei große silberne Rohrleitungen verlaufen parallel über ein mit Gras bewachsenes Gelände neben einem modernen Gebäude mit mehreren Stockwerken

Wärmewende in Deutschland

Die kommunale Wärmeplanung schreitet voran: Einige Gemeinden gehen bereits zu Maßnahmen über, etwa dem Neubau von Wärmenetzen. Gleichzeitig erhöht sich der Anteil erneuerbarer Energie an der Fernwärme. Neue Daten zeigen den aktuellen Stand der Wärmewende.

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Foto, mehrstöckiges Wohngebäude mit vielen Fenstern und Erkern unter blauem Himmel und Bäumen im Vordergrund.

Energetische Sanierung in WEGs

Eine Umfrage unter Eigentümerinnen und -Eigentümern in Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) zeigt ein Bewusstsein für die Notwendigkeit energetischer Sanierungen. In vielen WEGs werden Maßnahmen diskutiert, zugleich besteht weiterer Beratungsbedarf.

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Foto, mehrstöckiges Wohngebäude mit Balkonen, umgeben von Bäumen und unter blauem Himmel

Sozialwohnungsbau in Deutschland

Die Zahl der Sozialwohnungen sinkt seit Jahren. Eine differenzierte Betrachtung zeigt jedoch deutliche regionale Unterschiede. In einzelnen Bundesländern werden wieder mehr Sozialwohnungen gebaut, während weiterhin viele aus der Belegbindung fallen.

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Kapitel 1: Gebäudebestand und Bautätigkeit

Das erste Kapitel fasst Zahlen, Daten und Fakten verschiedener Akteure im Gebäudesektor zusammen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Wohn- und Nichtwohngebäuden.

Es wird ein fundierter Überblick über die Daten des Gebäudebestands ermöglicht. Anschließend werden Zahlen für Wohngebäude betrachtet, wobei die Fertigstellungen, Abrisse und Genehmigungen dargestellt werden. Abschließend werden Grafiken zu den Nichtwohngebäuden aufgeführt. Anlässlich des dena-Projekts zu Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) gibt es eine Diagrammreihe zu WEGs in Deutschland.

Im Kapitel Gebäudebestand und Bautätigkeiten werden unter anderem Daten von dem Statistischen Bundesamt (DESTATIS), Zensus 2022, Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V (BDEW), Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) in interaktiven Grafiken dargestellt.

Kapitel 1: Gebäudebestand und Bautätigkeit

Kapitel 1 liefert einen fundierten Überblick zu Daten im Gebäudebestand. Außerdem werden Zahlen für Wohngebäude und Nichtwohngebäude dargestellt. Im Updatebericht April wurden Zahlen zu den Baugenehmigungen aktualisiert.

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Beispiel: Trendwende bei den Baugenehmigungen

Die Baugenehmigungen stiegen 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 14 % an.

Grafik, Abbildung mehrerer unterschiedlicher Diagrammtypen als Vorschaubild

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Kapitel 2: Baustoffe

Im zweiten Kapitel finden sich Daten zum Dämm-, Stahl- und Fenstermarkt sowie zu den verwendeten Baustoffen.

Es wird die Entwicklung fertiggestellter und genehmigter Wohn- und Nichtwohngebäude nach den verwendeten Baustoffen betrachtet. Zudem werden Absatzzahlen von Baustoffen und die Entwicklung von unterschiedlichen Baustoffen dargestellt. In diesem Kapitel werden Primärdaten von Verbänden verwendet, um einen Überblick über die Entwicklung und die aktuelle Situation im Gebäudesektor zu geben. 

Es werden Marktdaten u.a. vom Verband Fenster + Fassade e.V. (VFF), Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM) oder Verein Deutscher Zementwerke e.V. (VDZ) dargestellt. Zusätzlich werden amtliche Daten vom Statistischen Bundesamt (Destatis) aufgeführt. 

Neu im Kapitel ist zudem eine Auswertung zum Baustoff Holz.

Kapitel 2: Baustoffe

Kapitel 2 liefert eine Aufstellung zu verwendeten Baustoffen in Wohn- und Nichtwohngebäuden. Darüber hinaus finden sich hier aktuelle Absatzzahlen im Bausektor. In Kapitel 2 gab es im Updatebericht April keine Aktualisierung.

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Beispiel: Mehr Holzbau im Süden

Die Genehmigungszahlen zeigen, dass der Süden einen höheren Anteil an genehmigten Holzbauten im Neubau aufweist. Spitzenreiter ist Baden-Württemberg mit 35,2 Prozent.

Grafik, Abbildung mehrerer unterschiedlicher Diagrammtypen als Vorschaubild

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Kapitel 3: Gebäudetechnik

In diesem Kapitel werden Informationen zur Beheizungsstruktur, den Absatzzahlen, der Batterieleistung und dem Thema gebäudenaher Photovoltaik zusammengefasst.

Im Unterkapitel Beheizungsstruktur werden Daten für den Wohnungsbestand zusammengefasst und im Unterkapitel Absatzzahlen wird die Entwicklung der Absatzzahlen verschiedener Wärmeerzeuger dargestellt. In dem Unterkapitel Batterieleistung werden neue Grafiken mit unterschiedlicher Detailtiefe aufgeführt. Im letzten Unterkapitel gebäudenahe Photovoltaik wird die Entwicklung und Verteilung nach Leistung, Bevölkerung und anderen Indikatoren betrachtet.

Im Kapitel Wärmeerzeuger werden Marktdaten u.a. aus dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.(BDEW), Schornsteinfegerverband, Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e.V. (BDH), Bundesverband Wärmepumpe e.V. (BWP) oder Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW) in interaktiven Grafiken dargestellt. Zusätzlich werden die Daten aus dem Marktstammdatenregister für die Batterieleistung und die gebäudenahe Photovoltaik aufbereitet und in verschiedenen Grafiken dargestellt.

Kapitel 3: Gebäudetechnik

Im Updatebericht April wurden die Absatzzahlen für Wärmeerzeuger, Solarstromspeicher und Strommesseinrichtungen aktualisiert. Darüber hinaus werden amtliche Daten aus dem Marktstammdatenregister zur gebäudenahen Photovoltaik fortgeschrieben.

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Beispiel: Die Wärmepumpe setzt sich durch

2025 überholt die Wärmepumpe mit 48 % Marktanteil die Gasheizungen. Im Jahr 2024 lag der Anteil der Wärmepumpe noch bei 27 %.

Grafik, Abbildung mehrerer unterschiedlicher Diagrammtypen als Vorschaubild

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Kapitel 4: Energie

In diesem Kapitel wird der End- und Primärenergieverbrauch auf unterschiedlichen Ebenen dargestellt. Zusätzlich wird das Thema erneuerbare Energien adressiert.

Dabei wird der Energieverbrauch in Deutschlands nach Sektoren aufgeführt, um den Gebäudesektor einordnen zu können. Zudem werden aktuelle Entwicklungen beim Energieverbrauch für private Haushalte und für den Gewerbe-, Handel- und Dienstleistungs-Sektor dargestellt. Zusätzlich gibt es im Gebäudeforum weitere interaktive Grafikvarianten zu der Entwicklung des Endenergieverbrauchs.

Die Daten stammen u.a. von der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) und vom Umweltbundesamt (UBA). Diese werden grafisch aufbereitet und durch eigene Auswertungen ergänzt.

Kapitel 4: Energie

Kapitel 4 gibt einen Überblick über den Energieverbrauch in Deutschland sowie über die Entwicklung und Zusammensetzung des Verbrauchs von Wärme und Strom. Im April-Update wurden die Grafiken zur Entwicklung und Verfügbarkeit der Erneuerbaren aktualisiert.

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Beispiel: Erneuerbare Energien steigen weiter

Im Jahr 2025 wurden 290 TWh Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt – das ist der höchste Wert in dem Betrachtungszeitraum - im Vergleich zum Vorjahr jedoch mit einem geringen Wachstum von 1 %.

Grafik, Abbildung mehrerer unterschiedlicher Diagrammtypen als Vorschaubild

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Kapitel 5: Bauwirtschaft und Förderungen

Im fünften Kapitel werden die Entwicklungen der Bauwirtschaft und der Baukosten sowie die Antragszahlen für spezifische Fördermaßnahmen im Gebäudebereich dargestellt.

Im Unterkapitel Bauwirtschaft werden Daten zu Umsatz, Beschäftigung und Entgelte im Bausektor gegeben. Datenreihen zum Häuserpreisindex, Baukosten für Wohn- und Nichtwohngebäude, Antragszahlen zu Energieberatungen, BEG-Einzelmaßnahmen und dem Seriellen Sanieren finden sich im Unterkapitel Baukosten und im Unterkapitel Förderungen.

In diesem Kapitel werden Daten von dem Statistischen Bundesamt (DESTATIS), der Kreditanstalt für Wiederaufbau(KfW) und dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle(BAFA) systematisch zusammengelegt.

Kapitel 5: Bauwirtschaft und Förderungen

In Kapitel 5 wird die Entwicklung der Bauwirtschaft und Baukosten dargestellt. Zudem werden die Daten zu den Förderungen im Gebäudebereich aufgeschlüsselt. Im April-Update wurden Zahlen vom Statistischen Bundesamt sowie der Fördermittelgeber aktualisiert.

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Beispiel: Förderungen für Wärmeerzeuger steigen

Der größte Anstieg bei den beantragten Wärmeerzeugern in BEG-Einzelmaßnahmen wird mit 87 % bei den Wärmepumpen verzeichnet. Insgesamt sind die Förderzahlen um 68 % angestiegen.

Grafik, Abbildung mehrerer unterschiedlicher Diagrammtypen als Vorschaubild

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Kapitel 6: Dekarbonisierung

In diesem Kapitel werden relevante Entwicklungen und Hintergründe von Emissionen im Gebäudesektor und der Zielerreichung behandelt.

Einleitend wird die Entwicklung der Treibhausgasemissionen nach Sektoren und im Gebäudesektor in dem Unterkapitel Emissionen dargestellt. Darauf folgen weitere Abbildungen zu der Verteilung überwiegender Energieträger, Fernwärmeanschlüsse und dem Stand der kommunalen Wärmeplanung.

Es werden amtliche Daten z.B. vom Umweltbundesamt (UBA), Statistischen Bundesamt (Zensus), Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und Kompetenzzentrum Kommunale Wärmewende (KWW) verwendet. Zudem werden die Daten mit eigenen Berechnungen ergänzt.

Kapitel 6: Dekarbonisierung

In Kapitel 6 werden die Treibhausgasemissionen in den jeweiligen Sektoren und die Entwicklung der Treibhausgasemissionen dargestellt. Im April-Update wurden Daten zu den Treibhausgasemissionen, dem CO₂-Preis und der kommunalen Wärmewende aktualisiert.

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Beispiel: Steigende Treibhausgasemissionen im Gebäudesektor

Die Treibhausgasemissionen sind auf 103,4 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente angestiegen.

Grafik, Abbildung mehrerer unterschiedlicher Diagrammtypen als Vorschaubild

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Download als PDF

Der Updatebericht April sowie der ursprüngliche dena-Gebäudereport 2026 können folgend als PDF-Dateien heruntergeladen werden.

  • Gebäudereport

    dena-Gebäudereport 2026 – Updatebericht April

    Das April-Update des Gebäudereports 2026 bietet eine aktualisierte Zusammenfassung der Datenlage zum Gebäudebestand und zur Bautätigkeit, zu Baustoffen, zur Gebäudetechnik, Energie, Bauwirtschaft und zu Förderungen sowie zur Dekarbonisierung.

    Stand: April 2026

    PDF 12 MB barrierefrei

  • Gebäudereport

    dena-Gebäudereport 2026 – Zahlen, Daten, Fakten zum Klimaschutz im Gebäudebestand

    Der Gebäudereport 2026 fasst die aktuelle Datenlage zum Gebäudebestand in Deutschland zusammen, unterteilt in Kapitel zum Gebäudebestand und Bautätigkeit, zu Baustoffen, Gebäudetechnik, Energie, Bauwirtschaft und Förderungen sowie Dekarbonisierung.

    Stand: Januar 2026

    PDF 10 MB barrierefrei

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