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4 Kontaktaufnahme und Vorbereitung auf das Gespräch vor Ort

Stand: Juli 2026

Aktualisiert!

Zum persönlichen Gespräch vor Ort kommt es in der Regel erst nach Kontaktaufnahme durch die Hauseigentümerinnen und -eigentümer. Doch nicht jeder Beratungswunsch mündet in der Erstellung eines iSFP. Denn der iSFP stellt neben einer ganzen Reihe weiterer Beratungsleistungen, die der Energieberatung zuzuordnen sind, eine umfangreiche, auf das gesamte Gebäude und dessen Anlagentechnik bezogene Beratungsform dar.

Beim ersten Kontakt am Telefon oder per E-Mail ist es wichtig zu klären, was die Vorstellungen und Wünsche bezüglich einer Energieberatung von Seiten der Eigentümerinnen und Eigentümer sind. Lassen Sie sich einen kurzen Überblick über das Sanierungsvorhaben und die Erwartungen an eine Energieberatung geben und scheuen Sie sich nicht, nach dem vorhandenen Budget zu fragen. Es gilt herauszufinden, ob die Erstellung eines iSFP die richtige Beratungsform für die Eigentümerinnen und Eigentümer ist. So können einige Missverständnisse schon im Voraus vermieden werden.

Zum besseren Verständnis der Hauseigentümerinnen und -eigentümer von Art und Umfang des iSFP und anderer Beratungsleistungen können im ersten persönlichen Gespräch von Ihnen erstellte Beispielberichte gezeigt werden, damit die Kunden sich die mögliche Leistung und ihr Ergebnis besser vorstellen können. Verweisen Sie auch auf Informations-Angebote zum Ablauf einer Energieberatung mit iSFP, wie z. B. auf die Inhalte der Webseite der Energieeffizienz-Expertenliste.
 
Weitere wichtige Punkte, die schon in den ersten Gesprächen thematisiert werden sollten, sind:

  • der abzuschließende Vertrag über die Energieberatung
  • der Umfang der Leistungen und eine mögliche spätere Begleitung in der Umsetzungsphase
  • der Antrag für die Bundesförderung Energieberatung für Wohngebäude (EBW), der entsprechend aktuell gültiger Regelung rechtzeitig gestellt werden muss
  • die Vorbereitung auf das erste ausführliche, persönliche Beratungsgespräch

Informieren Sie die Hauseigentümerinnen und -eigentümer bereits vorab darüber, dass sie beim ersten Vor-Ort-Termin Bauunterlagen, Baubeschreibungen, Schornsteinfegerprotokolle und Energieabrechnungen bereithalten. Das reduziert gegebenenfalls den Aufwand der Datenaufnahme und liefert Ihnen hilfreiche Ansätze für eine zielführende Argumentation. Als Hilfe für die Vorbereitung kann die Checkliste dienen, die als Anhang des iSFP-Infoblattes Download (PDF, 2,5 MB) auf der Webseite der Energieeffizienz-Expertenliste zum Download zur Verfügung gestellt wird.

🔔 Hinweis

Bedenken Sie, dass die Hauseigentümerinnen und -eigentümer Laien sind und im Regelfall die Terminologie der allgemeinen Energieberatungssprache nicht verstehen. Erklären Sie ihnen mit einfachen Worten, welche Vorbereitung bzw. welche Unterlagen Sie benötigen.

Wenn nicht durch Empfehlungen, werden die Hauseigentümerinnen und -eigentümer Ihren Kontakt meistens auf der Energieeffizienz-Expertenliste gefunden haben. Sollten Sie auch Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) beraten, lohnt es sich, dies anhand einer Selbstangabe dort zu vermerken, damit eine WEG Sie besser finden kann.

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