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Gebäudereport 2026 – Kapitel 6: Dekarbonisierung

Stand: Januar 2026
Grafik, Darstellung von zwei hohen, rechteckigen Schornsteinen und einem Gebäudeteil vor orangefarbenem Hintergrund.

Im sechsten Kapitel werden relevante Entwicklungen und Hintergründe von Emissionen im Gebäudesektor behandelt. Zudem werden Abbildungen für die Zielerreichung aufgeführt. Neu hinzugekommen sind Daten zum Stand der kommunalen Wärmeplanung sowie eine detaillierte Zensus-Datenauswertung zur Verteilung der überwiegend genutzten Energieträger in Deutschland.

Die interaktiven Diagramme bieten direkte Interaktionsmöglichkeiten, z.B. in Bezug auf die Darstellung der Daten, weiterhin besteht die Möglichkeit eines Grafik- sowie Datenexports.

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6.1 Emissionen

Grafik, Abbildung mehrerer unterschiedlicher Diagrammtypen als Vorschaubild

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Kernaussagen Abb. 102

  • Die gesamten Treibhausgasemissionen sind im Jahr 2023 von 672 Mio. t auf 649 Mio. t CO2-Äq. gesunken.
  • Dies entspricht einer gesamten Reduktion von circa 3,5 %. In der Energiewirtschaft wurde mit 8,7 % die größte Einsparung bei den Sektoren erreicht.
  • Die Industrie ist der einzige Sektor, in dem die Treibhausgasemissionen nicht gesunken, sondern um 0,1 % gestiegen sind. Die Sektoren Verkehr und Gebäude verzeichnen einen leichten Rückgang von weniger als 2,3 %.
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Kernaussagen Abb. 103

  • Der Gebäudesektor weist 100,5 Mio. t CO2-Äq. auf. Der Rückgang von rund 2,3 % reicht nicht aus, um das Emissionsziel von 95,8 Mio. t CO2-Äq. einzuhalten.
  • Die Haushalte machen mit 78 % den höchsten Anteil im Gebäudesektor aus. 21 % der Emissionen entfallen auf die Gebäude im GHD-Bereich und unter 1 % auf das Militär.
  • Die Gesamtemissionen des Gebäudesektors sanken von 210 Mio. t CO2-Äq. (1990) auf 100,5 Mio. t CO2-Äq. (2024) und damit um rund 52 %.
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Kernaussagen Abb. 104

  • CO2 ist mit über 98 % Anteil das dominierende Treibhausgas, während CH4 und N2O nur eine geringe, aber stabile Rolle spielen.
  • Die CO2-Emissionen der Haushalte sanken von 128,6 Millionen Tonnen im Jahr 1990 auf 77,1 Millionen Tonnen im Jahr 2024 und damit um rund 40 %.
  • Im Jahr 1990 waren die privaten Haushalte für 63 % der CO2-Emissionen verantwortlich, der Bereich Gewerbe, Handel und Dienstleistungen verantwortete 31 % und das Militär 6 %. Bis 2024 stieg der Anteil der privaten Haushalte an den Gebäudeemissionen auf 78 % an, während der aus GHD auf 21 % und des Militärs auf 1 % sank.
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Kernaussagen Abb. 105

  • In den Jahren 2017 bis 2023 verzeichneten die Preise einen deutlichen Anstieg und sind bis auf 85,3 € pro t CO2-Äq. angestiegen.
  • Nach dem Höchstwert im Jahr 2023 und der darauffolgenden Senkung um 22 % im Jahr 2024 steigt der CO2-Preis im dritten Quartal 2025 erneut auf 72,7 € pro t CO2-Äq.
  • Im Vergleich zu 2017 ist der Preis für CO2 immer noch um mehr als das Zwölffache gestiegen.

6.2 Zielerreichung

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Kernaussagen Abb. 106

  • Gasbeheizte Ein- und Zweifamilienhäuser stellen den größten Anteil an den vorherrschenden Energieträgern dar, insbesondere der Norden und Nordwesten sind stark von Gas geprägt.
  • Richtung Süden und Südosten wird der Energieträger Heizöl (inkl. Kohle) immer präsenter – im Norden und in Richtung Osten dominiert er nur vereinzelt.
  • Erneuerbare und Sonstige bestehen aus: Holz und Holzpellets, Solarthermie, Geothermie, Wärmepumpen, Strom und Sonstiges (keine Energieträger etc.).
  • Fernwärme ist bei der Beheizung des Gebäudetyps Einfamilienhaus deutlich weniger stark vertreten als bei Mehrfamilienhäusern. Dennoch gibt es vereinzelt Gemeinden, in denen bei Ein- und Zweifamilienhäusern die Fernwärmeanschlüsse überwiegen.
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Kernaussagen Abb. 107

  • Der Status Quo: In etwa 9.974 Gemeinden, in denen 73 Mio. Menschen leben, ist der überwiegende Energieträger bei Mehrfamilienhäusern entweder Gas oder Heizöl (inkl. Kohle).
  • Dagegen sind in ca. 777 Gemeinden, in denen unter 9 Mio. Menschen leben, erneuerbare oder fernwärmegetriebene Energieträger vorherrschend.
  • Regionale Verteilung: Während Wohnungen im Norden und Westen überwiegend mit Gas und Heizöl beheizt werden, liegen im Osten und Süden die Wohnungen, die vorwiegend mit Fernwärme oder erneuerbare Energien beheizt werden.
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Kernaussagen Abb. 108

  • In 8.319 Gemeinden, in denen 23 Mio. Menschen leben, entspricht die Bevölkerungsdichte unter 250 Einwohner pro km2. In diesen Gemeinden beträgt der Anteil an Wohnungen mit Fernwärme unter 20 %.
  • Es gibt 1.846 Gemeinden, in denen 37 Mio. Menschen leben. Die Bevölkerungsdichte entspricht dort über 250 Einwohner pro km2. In diesen Gemeinden liegt der Anteil der Wohnungen mit Fernwärmebeheizung unter 20 %.
  • Dem stehen 229 Gemeinden gegenüber, in denen 19,8 Mio. Menschen leben und die eine Bevölkerungsdichte von über 250 Einwohner pro km2 haben. In diesen Gemeinden sind mindestens 20 % der Wohnungen an ein Fernwärmenetz angebunden.
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Kernaussagen Abb. 109

  • Die kommunale Wärmeplanung ist ein zentrales Instrument, um im Gebäudebereich Planungssicherheit zu schaffen und die Erreichung der Klimaneutralität bis 2045 zu unterstützen.
  • In 743 Kommunen ist die kommunale Wärmeplanung bereits abgeschlossen. Das entspricht 7 % der Kommunen, wobei weitere 44 % sich noch im Prozess befinden. Der Anteil der Kommunen, bei denen der Stand unbekannt ist, liegt bei 47 %.
  • Bis zum 30.06.2026 müssen die Wärmepläne in Gemeinden mit über 100.000 Einwohnenden erstellt worden sein. Bisher haben 36 % dieser Gemeinden eine abgeschlossene kommunale Wärmeplanung.
Grafik, Abbildung mehrerer unterschiedlicher Diagrammtypen als Vorschaubild

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Kernaussagen Abb. 110

  • Nach dem Klimaschutzgesetz (KSG) sollen die Treibhausgasemissionen in Deutschland bis 2030 sektorübergreifend um mindestens 65 % gegenüber 1990 reduziert werden.
  • Die aktuelle Zielverfehlung im Gebäudesektor zeigt, dass die sektoralen Klimaziele nicht erreicht wurden.
  • Seit 1990 wurden die Treibhausgasemissionen bereits um 43 % reduziert. Der weitere Emissionsminderungspfad bis 2030 ist sowohl für die Erfüllung der Vorgaben des KSG als auch zur Umsetzung der europäischen Klimaziele von zentraler Bedeutung.

Kapitelverzeichnis

Grafik, mehrere stilisierte Gebäude mit Satteldächern und einem Hochhaus im Hintergrund vor blauem Himmel.

Kapitel 1: Gebäudebestand und Bautätigkeit

Kapitel 1 des Gebäudereports 2026 liefert einen fundierten Überblick zu Daten im Gebäudebestand. Außerdem werden Zahlen für Wohngebäude und Nichtwohngebäude dargestellt.

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Grafik, Darstellung von drei Gebäuden in unterschiedlichen Blautönen vor orangefarbenem Hintergrund.

Kapitel 2: Baustoffe

Kapitel 2 des Gebäudereports 2026 liefert eine Aufstellung zu verwendeten Baustoffen in Wohn- und Nichtwohngebäuden. Darüber hinaus finden sich hier aktuelle Absatzzahlen im Bausektor.

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Grafik, Fassade eines modernen Gebäudes mit vertikalen, gelben Lamellen vor blauem Himmel.

Kapitel 3: Gebäudetechnik

In Kapitel 3 des Gebäudereports 2026 werden die Absatzzahlen verschiedener Wärmeerzeuger analysiert und ein genauerer Blick auf den Ausbau von Batterieleistung und Photovoltaik-Anlagen an Gebäuden geworfen.

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Grafik, drei Windräder vor einem Strommast mit Hochspannungsleitungen und einem gelben Gebäude mit Solarpanel auf dem Dach.

Kapitel 4: Energie

Kapitel 4 des Gebäudereports 2026 gibt einen Überblick über den gesamten Energieverbrauch in Deutschland sowie über die Entwicklung und Zusammensetzung des Verbrauchs von Wärme und Strom.

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Grafik, drei stilisierte Gebäude in unterschiedlichen Höhen, eines davon als schwebendes Haus an einem Seil.

Kapitel 5: Bauwirtschaft und Förderungen

In Kapitel 5 des Gebäudereports 2026 wird die Entwicklung der Bauwirtschaft und den Baukosten dargestellt. Zudem werden die Daten zu den Förderungen im Gebäudebereich aufgeschlüsselt.

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