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Ein starkes Handwerk für die Klimawende

Ein Netzwerkprojekt der Stadt Dortmund zeigt, wie das Handwerk die Gebäudewende vorantreiben kann.

Foto, Menschen sitzen an langem Tisch, der zu einem Raumende ausgerichtet ist. Vorne werden Folien über die Wärmewende gezeigt und präsentiert.

Projekt

Ein neues Netzwerkprojekt der Stadt Dortmund bündelt etablierte Formate und zeigt, wie das Handwerk die Gebäudewende nach vorne bringen kann.

Mit kostenlosen Info- und Netzwerkveranstaltungen unterstützt das Projekt „Ein starkes Handwerk für die Klimawende“ Handwerksbetriebe und Energieberatende dabei, die kommunale Wärmeplanung mit konkreten dezentralen Maßnahmen zu unterstützen. Das Netzwerk schafft Vertrauen und ermöglicht einen gemeinsamen kommunalen „Dortmunder Weg“ für die Wärmewende.

Austauschformate wie dieses können auch in anderen Kommunen den Aufbau von Netzwerken und die Umsetzung der Wärmewende unterstützen.
 

Projekt eines Netzwerkpartners

Das Öko-Zentrum NRW – ein Netzwerkpartner des Gebäudeforums klimaneutral – begleitet das Projekt im Auftrag der Wirtschaftsförderung Dortmund fachlich.

zum Partnerprofil

  • Netzwerk / Initiative
  • Nichtwohngebäude
  • Wohngebäude
Stand: Juli 2026

Auf einen Blick

Ort
• Dortmund

Gründung
• 2025

Auftraggeberin
• Wirtschaftsförderung Dortmund

Fachliche Unterstützung
• Öko-Zentrum NRW

Aktivitäten
• Praxistreffen
• Wissensaustausch
• Beratung
• Vor-Ort-Besichtigungen

Aktivitäten

In Dortmund wurden zunächst drei thematisch ausgerichtete Netzwerke aufgebaut, die im Projektverlauf schrittweise zusammengeführt werden:

  • Energiewende im Heizungskeller
    • Zielgruppe: Heizungsbetriebe und Schornsteinfegerhandwerk
  • Energiewende auf dem Dach
    • Zielgruppe: PV-Betriebe und Dachdeckerhandwerk
  • Energiewende am Gebäude
    • Zielgruppe: Energieberatende und Fassadengewerke

Dazu organisiert die Wirtschaftsförderung seit Herbst 2025 regelmäßig frei zugängliche Info- und Netzwerkveranstaltungen. Gemeinsam mit lokalen Expertinnen und Experten stellen Fachleute der Stadt Dortmund und des Öko-Zentrums dort aktuelle Entwicklungen aus Förderlandschaft und Kommunalpolitik vor. Die Treffen orientieren sich inhaltlich an den konkreten Fragestellungen und Bedarfen der jeweiligen Akteure und werden in der Regel mit einer Vor-Ort-Besichtigung vorbildhafter Best Practice Projekte kombiniert.

Ziele & Erfolge

Die Stadt Dortmund will die Wärmewende über die gesetzliche Wärmeplanung hinaus proaktiv gestalten. Handwerksbetriebe und Energieberatende spielen dabei eine zentrale Rolle bei der Beratung und Umsetzung dezentraler Maßnahmen.

Diese Akteure sind oft der erste Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger und daher entscheidende Multiplikatoren für die Umsetzung der Wärmewende. Gleichzeitig sind sie mit komplexen gesetzlichen Vorgaben, steigendem Organisationsaufwand, Personalmangel und hohem Aufklärungsbedarf bei ihren Kundinnen und Kunden konfrontiert. Kommunale Stellen erreichen die Betriebe teils zu spät oder unzureichend, wodurch die Umsetzung, Akzeptanz und Motivation für energetische Sanierungen eingeschränkt werden. Bisher fehlte eine strukturierte Einbindung dieser Akteure in die Aktivitäten und Kommunikation der Stadt sowie in bestehende Beratungsangebote.

Hier setzt das Netzwerkprojekt an: Die Veranstaltungen vermitteln Wissen zu rechtlichen, organisatorischen und technischen Fragen. Dadurch bieten sie den Teilnehmenden verlässliche Informationen, etwa zu neuen gesetzlichen Anforderungen und Förderprogrammen, z.B. GEG/ GModG, Solarpflicht, kommunaler Wärmeplanung und städtischen Förderprogrammen.

Auch konkret umsetzbare Lösungen, die den Austausch unter verschiedenen Gewerken fördern und zu neuen Kooperationen führen können, werden besprochen. Ziel ist ein gemeinsamer Wissensstand („One-Voice-Policy“) und ein abgestimmtes Vorgehen zwischen Handwerk, Beratung und Kommune, um die Wärmewende effizient und praxisnah umzusetzen. Dies dient auch der Vorbereitung und Begleitung zentraler Anlaufstellen („One-Stop-Shop“), wie sie die EU-Gebäuderichtlinie (EPBD 2024) zukünftig in allen Kommunen vorsieht.

Im Dialog mit lokalen Multiplikatoren entstehen tragfähige Lösungen, um die Wärme- und Energiewende auf kommunaler Ebene voranzutreiben.
 

Netzwerk

Regelmäßiger Austausch besteht mit Handwerksbetrieben aller relevanten umsetzenden Gewerke:

  • insbesondere SHK-Betriebe,
  • Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfeger,
  • Dachdeckerinnen und Dachdecker,
  • PV-Installateure,
  • Elektro-Handwerk,
  • verschiedene Gewerke der Gebäudehülle.

Wichtige Multiplikatoren und Begleiter sind: 

  • Energieberatende,
  • Innungsobermeister,
  • Kreishandwerkerschaft und Handwerkskammer,
  • lokale Energieversorgungsunternehmen,
  • Mitarbeitende des Umweltamtes, insbesondere Zuständige für kommunale Wärmeplanung und Klimaagentur,
  • Bürgersolarberatung.

Kontakt & Akteure

Ihr persönlicher Kontakt

Sabine Jürschik


Wirtschaftsförderung Dortmund

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Ihr persönlicher Kontakt

Jan Karwatzki


Öko-Zentrum NRW

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Terminbekanntgabe und kostenfreie Anmeldung unter: