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Heizungsoptimierung: Sparen leicht gemacht

Stand: Oktober 2023
Grafik, Darstellung von Heizungsrohren mit und ohne Dämmung, dazu der Text "Dämmung 10% Heizenergie sparen.".

Die Heizungsanlage zu optimieren ist eine einfache Möglichkeit, Kosten zu sparen und zugleich die Umwelt zu schonen. Wir zeigen die wichtigsten Maßnahmen im Überblick.

Die nächste Heizperiode steht kurz bevor und viele Kundinnen und Kunden von Heizungsfachleuten und Energieberatenden blicken angesichts der gegenüber 2021 noch immer höheren Gaspreise mit Sorge auf die nächste Kostenabrechnung. Was viele aber nicht wissen: Bereits mit kleinen Anpassungen an der Heizungsanlage können große Einsparungen erzielt werden. Geschont wird dabei nicht nur der Geldbeutel, sondern durch das effizientere Heizen auch wertvolle Ressourcen. Die überschaubaren Investitionen rechnen sich in der Regel schon nach kurzer Zeit. Die vier wichtigsten Maßnahmen im Überblick:

1. Hydraulischer Abgleich

Bei einem hydraulischen Abgleich wird das Heizungssystem durch Fachpersonal so angepasst, dass das Heizwasser optimal durch alle Heizkörper fließt und die Wärme gleichmäßig auf alle Räume verteilt wird. Dabei wird für jeden Raum die tatsächlich benötigte Wärme ermittelt, um den Wasserdurchfluss passgenau einzustellen. Verhindert werden damit Über- oder Unterversorgung von Heizkörpern sowie Strömungsgeräusche in Rohrleitungen und Energieverluste.

Mehr Informationen zum Thema Hydraulischer Abgleich können der Themenseite entnommen werden:

Foto, ein Techniker steht mit einem Tablet-Computer in einem Heizungsraum und liest eine Druckuhr ab.

Hydraulischer Abgleich

Durch einen hydraulischen Abgleich werden die Volumenströme im Heizungssystem optimal abgestimmt. Dies ermöglicht die bedarfs- und zeitgerechte Versorgung alle Heizflächen mit dem Wärmeträger und damit einen effizienten Betrieb des Wärmeerzeugers.

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2. Austausch der Thermostate

Der Tausch alter Heizungs-Thermostate bringt schnelle Einspargewinne und lässt sich von Eigentümerinnen und Eigentümern sowie Mieterinnen und Mietern sogar selbst vornehmen: Modernere digitale Heizungsregler ermöglichen es, die Raumtemperatur genau an den persönlichen Bedarf anzupassen und beispielsweise je nach Tageszeit abzusenken oder zu erhöhen. Durch die digitale Steuerung der Wärmezufuhr können Energieeinsparungen von mehr als zehn Prozent erzielt werden.

3. Austausch der Heizungspumpe

Die Umwälzpumpe sorgt im Heizungssystem dafür, dass warmes Heizwasser zwischen dem Heizkessel und den Heizkörpern zirkuliert. Durch den Austausch eines veralteten Modells können bis zu 80 Prozent der Stromkosten für die Pumpe eingespart werden. In der Regel bietet es sich an, den Austausch der Heizungspumpe mit einem hydraulischen Abgleich zusammen vorzunehmen. Der Pumpenaustausch erfordert dabei in der Regel nur zwei Stunden Facharbeit. Die Kosten amortisieren sich durch die hohen Einspargewinne bereits nach wenigen Jahren.

4. Dämmung von Rohrleitungen

Über ungedämmte Heizungsrohre geht viel Wärme verloren – besonders, wenn sich diese in unbeheizten Räumen, etwa im Heizungskeller, befinden. Die Dämmung von Rohrleitungen ist technisch in der Regel nicht sehr aufwendig. Werden neben Leitungen auch Armaturen, Pumpen und gegebenenfalls Behälter gedämmt, können bis zu zehn Prozent Heizenergie einspart werden.

Weiterführende Informationen

Eine Übersicht zu den verschiedenen Maßnahmen der Heizungsoptimierung bietet die Themenseite:

Foto, ein Monteur installiert eine Heizungspumpe.

Weitere Maßnahmen zur Heizungsoptimierung

Neben dem hydraulischen Abgleich gibt es weitere Optimierungsmaßnahmen, um die Energieeinsparungspotentiale einer Heizungsanlage vollständig auszuschöpfen.

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