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Themenschwerpunkt: Qualität am Bau

Stand: Juli 2026

Qualität am Bau entscheidet über den Erfolg von Sanierungen. Der Themenschwerpunkt zeigt, wie Bauqualität, getaktete Prozesse und der Faktor Mensch zusammenwirken – von der Planung bis zur Umsetzung. Schon in frühen Projektphasen werden Weichen gestellt, die sich auf Effizienz, Kosten und Langlebigkeit auswirken.

Der Themenschwerpunkt bündelt zentrale Fachinformationen zu Sanierungssprint, Schnittstellenkoordination, Dach- und Fassadensanierung, Sockel, Rebound-Effekten sowie Luftdichtheit und unterstützt dabei, typische Fehler zu vermeiden sowie Sanierungen optimal umzusetzen.

Foto, Nahaufnahme einer Gruppe von Menschen auf einer Baustelle, die einen Plan studieren. Eine Person deutet mit dem Finger aud etwas ausßerhalb des Bildauschnittes.

Nutzerverhalten als Erfolgsfaktor

Sanierungen scheitern oft nicht an der Technik, sondern am Nutzerverhalten. So kann der Rebound-Effekt einen Teil der Energieeinsparungen zunichtemachen, wenn Nutzerinnen und Nutzer die gewonnene Effizienz durch verändertes Verhalten wieder ausgleichen. Gleichzeitig ist auch die richtige Lüftung entscheidend, um Schimmel und Feuchteschäden in luftdichten Gebäuden zu vermeiden. Regelmäßiges Stoßlüften – angepasst an die Jahreszeit – sichert dabei nicht nur die Bausubstanz, sondern auch die Gesundheit der Bewohnenden. Beide Aspekte zeigen: Nachhaltige Sanierungen gelingen nur im Zusammenspiel von Technik und Nutzerkompetenz.

Grafik, Abbildung mehrerer unterschiedlicher Diagrammtypen als Vorschaubild

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Fachinformationen zu Qualität am Bau

Foto, drei Bauarbeiter mit Schutzhelmen und Warnwesten betrachten Baupläne auf einem Tisch aus der Vogelperspektive.
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Schnittstellenkoordination

Energetische Sanierungen erfordern die koordinierte Zusammenarbeit vieler Gewerke. Eine frühzeitige Abstimmung von Verantwortlichkeiten, Abläufen und Übergaben hilft dabei, Qualitätsanforderungen zuverlässig umzusetzen.

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Foto, Baugerüst vor einem Haus mit teilweise sichtbarer roter Backsteinwand und einem Mann in gelbem T-Shirt, der an der weißen Fassade arbeitet.
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Fassadensanierung

Außenwände verursachen häufig hohe Wärmeverluste. Eine langfristig geplante Fassadensanierung kann dazu beitragen, den Energieverbrauch zu senken und spätere Lock-in-Effekte zu vermeiden.

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Foto, Person kniet auf dem Boden eines Dachbodens und bringt Dämmmaterial zwischen die Dachbalken ein.
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Dachsanierung

Dachsanierungen bieten großes Potenzial zur Senkung des Energieverbrauchs. Eine langfristige Planung hilft dabei, energetische Maßnahmen frühzeitig zu berücksichtigen und spätere Mehrkosten zu vermeiden.

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Foto, Ein Bauarbeiter kniet neben einem Hausfundament und hält eine gelbe Dämmplatte an die Außenwand.
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Sockelbereiche planen und ausführen

Der Sockelbereich verbindet Fassade, Abdichtung, Dämmung und Außenanlagen. Entscheidend sind Feuchteschutz, Wärmebrückenvermeidung, Wasserableitung und fachgerecht ausgeführte Anschlüsse.

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Foto, Fenster mit Holzrahmen in einer Wand mit grüner Gipskartonplatte und gelber Dämmung auf dem Boden.
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Praxistipps Luftdichtheit

Für eine luftdicht ausgeführte Gebäudehülle bedarf es einer engen Abstimmung zwischen den beteiligten Gewerken. Auch bei Einzelmaßnahmen ist ein Luftdichtheitskonzept für das gesamte Gebäude sinnvoll, um alle Schritte bestmöglich aufeinander abzustimmen.

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Foto, Haus mit gelber Fassade und braunem Dach mit Gerüst für Bauarbeiten.
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Der Sanierungssprint

Der Sanierungssprint ist ein Ansatz, um energetische Sanierungen durch strukturierte Prozesse, enge Zusammenarbeit und standardisierte Abläufe effizienter umzusetzen. Grundlagen, Methodik sowie Chancen und Herausforderungen prägen das Konzept.

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Foto, vier Bauarbeiter mit Schutzhelmen und Warnwesten gehen in einem unfertigen Raum mit großen Fenstern.
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Sanierung systematisieren

Der Sanierungssprint kombiniert strukturierte Abläufe, Qualitätssicherung und Teamwork – für effizientere, fehlerfreie und besser koordinierte Sanierungen.

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Foto, Bauarbeiter mit Sicherheitsgeschirr steht auf einem Gerüst vor einer teilweise mit Dämmmaterial verkleideten Hausfassade unter einem Dach mit sichtbaren Dachlatten.
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Sanierung skalieren

Der 7-Punkte-Plan beschreibt, wie sich die Prinzipien des Sanierungssprints auf größere Gebäudebestände übertragen lassen. Die einzelnen Schritte reichen von der regionalen Analyse bis zur Umsetzung.

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Foto, Blick aus einem geöffneten Fenster auf schneebedeckte Tannen und Berge im Hintergrund.
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Rebound-Effekte bei energetischen Sanierungen

Rebound-Effekte beschreiben die Differenz zwischen rechnerisch erwarteten und tatsächlich erreichten Energieeinsparungen. Neben dem Nutzerverhalten können auch technische, wirtschaftliche und bauphysikalische Faktoren dazu beitragen.

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Foto, drei Personen sitzen an einem Tisch und schauen gemeinsam auf einen Laptopbildschirm.
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Kommunikation in der Sanierung

Der Erfolg energetischer Sanierungen hängt maßgeblich davon ab, wie gut Eigentümerinnen und Eigentümer eingebunden werden. Eine partizipative Kommunikation schafft Vertrauen, reduziert Unsicherheiten und bindet alle Beteiligten aktiv in den Prozess ein.

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Foto, zwei Frauen und ein Mann sitzen um einen niedrigen Tisch. Eine Frau hält ein Foto eines Gebäudes hoch, der Mann zeigt mit einem Stift auf das Foto.
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Kommunikations­material

Die Kommunikation zwischen Fachleuten sowie Kundinnen und Kunden ist essentieller Bestandteil einer gelungenen Beratung. Hintergrundinformationen und Marketingmaterialien erleichtern die Kommunikation und motivieren zur Umsetzung von Effizienzmaßnahmen.

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Weitere Fachinhalte

Weitere Fachinhalte zur Beratung, Begleitung und Umsetzung von Sanierungen können im Themenbereich “Qualität am Bau” abgerufen werden:

zum Themenbereich „Qualität am Bau"

Inhalte unserer Netzwerkpartner

Mehr Energieeffizienz und Raumqualität im Neubau

Eine kluge Bauweise, Dämmung und eine effiziente Heizung senken Energiekosten bei Neubauten und steigern die Unabhängigkeit. Doch Wohnqualität entsteht auch durch Raumklima, Schallschutz, Licht sowie Luft und sollte von Anfang an mitgedacht werden. Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK)

Logo, Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK)

Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK)

Die bayerische Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) vernetzt Bayerns Kommunen und Institutionen und zeigt ihnen Möglichkeiten auf, wie sie die vielfältigen Aufgaben im Bereich Klimaschutz…

Erneuerbare Energien, Gebäudetechnik, Nachhaltigkeit & Suffizienz Zum Netzwerkpartner

Lagerung von Holzpellets - ENplus-konforme Lagersysteme

Die Broschüre erklärt detailliert die Planung eines sicheren und die Pelletqualität schonenden Pelletlagers. Die Empfehlungen richten sich an Fachleute und Privatpersonen, die Pelletlager planen, errichten und ausstatten wollen. Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV)

Stand: Dezember 2024

PDF 9 MB

Logo Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e. V. (DEPV)

Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV)

Der DEPV vertritt als Bundesverband die deutsche Pellet- und Holzenergiebranche. Seine Mitgliedsunternehmen decken die gesamte Wertschöpfungskette ab: von der Brennstoffproduktion und -logistik bis…

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Übergabeprotokoll Pelletlager

Das Übergabeprotokoll dokumentiert den normgerechten und sicheren Zustand der Anlage. Es wird vom Heizungsbauer bei der Inbetriebnahme ausgefüllt, vom Betreiber gegengezeichnet und dient auch dem Pelletlieferanten als wichtige Informationsgrundlage. Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV)

Stand: August 2025

PDF 69,9 KB

Logo Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e. V. (DEPV)

Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV)

Der DEPV vertritt als Bundesverband die deutsche Pellet- und Holzenergiebranche. Seine Mitgliedsunternehmen decken die gesamte Wertschöpfungskette ab: von der Brennstoffproduktion und -logistik bis…

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Publikationen für Hauseigentümerinnen und -eigentümer

Die Publikationen bieten Informationen und Anleitungen zu den Themen Sanierung der Gebäudehülle, klimafreundliches Heizen und Einsatz von Solarenergie in Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Maßnahmen zum Klimaschutz in Mehrfamilienhäusern. Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen

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Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen

Die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen ist ein Team von Fachleuten, das kompetent und leidenschaftlich Lösungen rund um die Themen Energieeffizienz und erneuerbare Energien entwickelt.

Wir…

Erneuerbare Energien, Gebäudehülle, Gebäudetechnik, Planung & Beratung Zum Netzwerkpartner

Publikationen für Unternehmen

Die Publikationen geben einen Überblick, wie die Effizienz in Unternehmen gesteigert, der Umstieg auf Erneuerbare gelingen und die Transformation in Niedersachsen erfolgreich umgesetzt werden kann. Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen

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Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen

Die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen ist ein Team von Fachleuten, das kompetent und leidenschaftlich Lösungen rund um die Themen Energieeffizienz und erneuerbare Energien entwickelt.

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How to: Luftdichte Ausführung und Messung

Diese Podcast-Folge widmet sich der luftdichten Ausführung von Gebäuden. Benjamin Sihler erklärt relavante Fachbegriffe, wie Messungen technisch funktionieren, welche Werte eingehalten werden müssen und was das für die Praxis konkret bedeutet. Deutsches Energieberater-Netzwerk e.V. (DEN)

Logo Deutsches Energieberater-Netzwerk e. V. (DEN)

Deutsches Energieberater-Netzwerk e.V. (DEN)

Das Deutsche Energieberater-Netzwerk e.V. (DEN) ist ein Zusammenschluss von Ingenieuren, Architekten, Planungsbüros, Handwerksmeistern und Technikern. Alle Mitglieder verbindet das gemeinsame…

Forschung, Gebäudebilanzierung, Planung & Beratung, Qualifizierung Zum Netzwerkpartner

Inhalte aus dem Newsletter

Foto, Haus mit gelber Fassade und braunem Dach mit Gerüst für Bauarbeiten.
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Kernsanierung in 22 Arbeitstagen: Was der Sanierungssprint leistet

Energetische Kernsanierungen dauern oft Monate – der Sanierungssprint schafft sie in rund vier Wochen. Möglich macht das ein stundengetakteter Bauzeitenplan, der dafür sorgt, dass die Arbeitsschritte aller Gewerke gut ineinandergreifen.

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Ausgewählte Downloads und Tools

Downloads

  • Checklisten

    Sockelsanierung: Planung, Ausführung und Abnahme sicher prüfen

    Die Sockelzone ist besonderen Einwirkungen ausgesetzt und stellt eine wichtige Schnittstelle zwischen Gebäudehülle, Abdichtung und Außenanlagen dar. Die Checklisteunterstützt dabei, wesentliche Anforderungen bei Planung, Ausführung und Abnahme zu prüfen.

    Stand: Juli 2026

    PDF 220 KB barrierefrei

  • Checklisten

    Sanierung von Außenwand und Dach: Planung, Dämmung und Luftdichtheit

    Die Checkliste unterstützt dabei, wesentliche bauphysikalische Aspekte bei der Sanierung von
    Außenwand und Dach systematisch zu prüfen und typische Planungs- und Ausführungsfehler zu vermeiden.

    Stand: Juli 2026

    PDF 257 KB barrierefrei

  • Checklisten

    Luftdichtheit der Gebäudehülle

    Die Checkliste unterstützt Fachhandwerker und Bauleitung bei der fachgerechten Ausführung der Arbeiten an der
    Luftdichtheitsebene auf der Baustelle – von der Planung über die Ausführung bis zur Dokumentation.

    Stand: Juli 2026

    PDF 199 KB barrierefrei

  • Checklisten

    Einweisung für Heiz- & Lüftungssysteme in sanierten Gebäuden

    Eine Einweisung unterstützt Nutzende dabei, Heiz- und Lüftungssysteme sachgerecht zu bedienen und typische Fehlbedienungen zu vermeiden. Die Checkliste bündelt zentrale Inhalte für die Übergabe und Einweisung entsprechender Anlagen in sanierten Gebäuden.

    Stand: Juli 2026

    PDF 218 KB barrierefrei

Tools

  • Toolbox

    ENBIL

    Das Online-Programm ENBIL erstellt mit einigen Angaben zum jeweiligen Wohngebäude eine vereinfachte Gebäudeanalyse und schlägt passende Sanierungsschritte vor. Passivhaus Institut

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    DEEP.digital – Der Gebäude-Demonstrator

    Mit DEEP.digital können Energieeffizienzpotenziale interaktiv am Bildschirm erkundet werden und das Schritt für Schritt. So werden die Auswirkungen verschiedener Sanierungsmaßnahmen anschaulich, verständlich und in Echtzeit erlebbar.

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    Dämmatlas

    Der Dämmatlas bietet einen unabhängigen und umfassenden Überblick auf die vielfältigen Möglichkeiten zur Dämmung von Bestandsgebäuden. IPEG-Institut GmbH

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    Altbauatlas

    Der Altbauatlas bietet Informationen zu Materialien und Konstruktionen von Bestandsgebäuden, regionaltypischen Baustoffen mit ihren spezifischen Kenngrößen und Bauteilen mit ihren Materialaufbauten und U-Werten. Universität Kassel / Unikims GmbH – Weiterbildung Energie ∙ Bauen ∙ Umwelt

Weitere Downloads und Tools

zum Downloadbereich         ­zur Toolbox

Best-Practice-Beispiele

Doppelhaushälfte in Berlin

Wie lässt sich ein denkmalgeschütztes Wohnhaus energetisch und ökologisch modernisieren, ohne seine historische Substanz zu verlieren? Bei einer Berliner Doppelhaushälfte von 1927 kamen natürliche Baustoffe wie Strohpaneele mit Lehmputz, Flächenheizungen und eine Zellulosedämmung zum Einsatz. Eine integrierte Regenwassernutzungsanlage ersetzt zudem fast die Hälfte des täglichen Wasserbedarfs – ein beispielhaftes Zusammenspiel von Denkmalschutz, Wohnkomfort und Ressourcenschonung.

Foto, Zweistöckiges Doppelhaus mit roten Ziegeldächern, braunen Holzgiebeln und grünen Fensterläden, davor ein Zaun und ein Baum
Best-Practice-Beispiel

Sanierung trotz Denkmalschutz

Die denkmalgeschützte Doppelhaushälfte wurde mit wenigen Eingriffen in die Substanz ökologisch und energetisch saniert, das Dach ausgebaut und eine Regenwasser-Nutzungsanlage integriert.

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Baugruppe Energie+

Das Projekt Energie+ brachte viele komplexe Herausforderungen mit sich, die eine sorgfältige Planung und enge Zusammenarbeit aller Beteiligten erforderten. Eine zentrale Aufgabe bestand darin, auf einem historisch geprägten Industrieareal ein modernes Wohnensemble zu realisieren, das den hohen Anforderungen des Passivhausstandards gerecht wird. Der Bezug zur industriellen Vergangenheit des Clouth-Geländes in Köln sollte dabei bewahrt bleiben.

Foto, Mehrfamilienhaus mit roter Fassade, drei Stockwerke, Balkone und Fenster. Im Vordergrund stehen geparkte Autos und ein überdachter Fahrradabstellplatz.
Best-Practice-Beispiel

Zukunftsfähig mit der Baugruppe Energie+

Das Passivhaus-Ensemble mit 17 Wohneinheiten in Köln ist mit seiner Energieeffizienz, der Architektur und dem Gemeinschaftskonzept ein zukunftsweisendes Modell für urbanes Wohnen.

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Weitere Best-Practice- und Innovationsbeispiele des Gebäudeforums

zum Best-Practice-Portal

Weitere Infografiken

Serielle Sanierung: 621 Projekte – Markthochlauf bei serieller Sanierung
Serielle Sanierung: Schneller als konventionelles Sanieren
Serielle Sanierung: Zunehmend wettbewerbsfähig durch sinkende Kosten
Serielle Sanierung: Aufstocken und Umnutzen mit serieller Sanierung
Serielle Sanierung: Serielle Schul- und Kitasanierung mit Potenzial
Serielle Sanierung: Sanierungsindustrie mit Potenzial

Noch mehr Zahlen und Daten

Weitere interaktive Diagramme und Grafiken mit aktuellen Zahlen und Daten zum Gebäudebestand in Deutschland sowie zu Wärmeerzeugern und Photovoltaik, Baustoffen, Treibhausgasen, Energieverbräuchen sowie Baukosten und Förderung können dem Updatebericht April des Gebäudereports 2026 entnommen werden:

Gebäudereport 2026 – Updatebericht April

Vorangegangene Themenschwerpunkte

Foto, Luft-Luft-Wärmepumpe vor einem modernen Niedrigenergiehaus.
Themenschwerpunkt

Wärmepumpen-Kompass

Der Wärmepumpen-Kompass bietet einen strukturierten Überblick über Planung, Installation, Betrieb und Optimierung von Wärmepumpenanlagen und zeigt, worauf es für einen effizienten und wirtschaftlichen Betrieb ankommt.

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Foto, zwei Personen sitzen an einem Holztisch vor einem geöffneten Laptop, im Hintergrund Glaswände und eine große Pflanze.
Themenschwerpunkt

E-Learning zum WEG-Praxisguide

Das kostenfreie E-Learning bietet WEG-Beratenden, Immobilienverwaltungen sowie Beiräten Einstieg und Orientierung zu den Rahmenbedingungen der energetischen Sanierung.

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Foto, Ansicht eines Schrottplatzes aus der Vogelperspektive
Themenschwerpunkt

Kreislaufwirtschaft im Gebäudesektor

Kreislaufwirtschaft im Gebäudesektor erschließt Ressourcen, reduziert Emissionen und stärkt Wertschöpfung. Der Themenschwerpunkt zeigt Ansätze, Instrumente und Praxisbeispiele für zirkuläres Bauen.

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Foto, Luftaufnahme einer Wohnsiedlung mit mehreren modernen Einfamilienhäusern, die auf den Dächern mit Solarpaneelen ausgestattet sind.
Themenschwerpunkt

Gebäude im Gesamtsystem

Gebäude werden zu aktiven Teilen des Energiesystems. Der Themenschwerpunkt zeigt, wie sie systemdienlich betrieben werden können, Netze entlasten und einen Beitrag zu Klima- und Energiezielen leisten – wirtschaftlich tragfähig und alltagstauglich.

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Grafik, Deckblatt des Gebäudereports 2026 der Deutschen Energie-Agentur.
Themenschwerpunkt

Gebäudereport 2026

In diesem Themenschwerpunkt liefert der neue dena-Gebäudereport 2026 in sechs Kapiteln eine Vielzahl an Diagrammen und Karten zum Stand der Energiewende im Gebäudebereich. Ergänzend werden in sieben Analysen spezifische Fragestellungen nochmals vertieft.

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Foto, Zwei parallele schwarze Rohre mit weißen Verbindungsstücken liegen in einem Erdgraben, daneben ein orangefarbenes Rohr, umgeben von Erde und Kies.
Themenschwerpunkt

Gemeinschaftliche Versorgungslösungen

Gemeinschaftliche Versorgungskonzepte nutzen Synergien im Quartier, erschließen lokale Energiequellen und ermöglichen effiziente und erneuerbare Wärmeversorgung über einzelne Gebäude hinaus. Der Themenschwerpunkt gibt Orientierung für Planung und Praxis.

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Foto, zwei Handwerker arbeiten an der Fassade eines Neubaus aus Holz.
Themenschwerpunkt

Gebäudehülle

Mit dem Themenschwerpunkt „Gebäudehülle“ zeigt das Gebäudeforum klimaneutral, wie Dämmung, Luftdichtheit und Materialwahl zusammenwirken und welche Planungsprinzipien und Schnittstellen die Energieeffizienz und Langlebigkeit von Gebäuden sichern.

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Foto, Mehrstöckiges Wohnhaus mit Gerüst und Baustellenaufzug, davor dichter grüner Busch und mobiler Toilettencontainer
Themenschwerpunkt

Wirtschaftlichkeit

Mit dem neuen Themenschwerpunkt „Wirtschaftlichkeit“ zeigt das Gebäudeforum klimaneutral, welche Faktoren bei der Bewertung energetischer Maßnahmen eine Rolle spielen – und welche Instrumente Fachleute bei der Entscheidungsfindung unterstützen können.

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Foto, Luftaufnahme von München mit den Zwiebeltürmen der Frauenkirche im Vordergrund und der Alpenkette am Horizont
Themenschwerpunkt

Klimaresilienz

Der Themenschwerpunkt „Klimaresilienz" des Gebäudeforums widmet sich klimaresilienten Gebäuden sowie Quartieren und beleuchtet technische, planerische und gestalterische Maßnahmen, den rechtlichen Rahmen sowie unterstützende Werkzeuge für die Praxis.

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Foto, ein Techniker verwendet Messgeräte, die an ein Kühlaggregat angeschlossen sind, und prüft den Druck mit farbigen Schläuchen in einem sonnigen Außenbereich.
Themenschwerpunkt

Klimatisierung

Der Themenschwerpunkt „Klimatisierung" des Gebäudeforums klimaneutral widmet sich der Kälte- und Klimatisierungstechnik. Je nach Gebäudetyp und Nutzung können passive und aktive Systeme zum Einsatz kommen.

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Foto, neu gebautes Gebäude im Hintergrund vor blauem Himmel, Bauschutt eines abgerissenen Gebäudes im Vordergrund.
Themenschwerpunkt

Lebenszyklus

Der Themenschwerpunkt „Lebenszyklus" des Gebäudeforums klimaneutral zeigt, wie LCA und Lebenszykluskostenrechnung (LCC) in der Praxis angewandt werden können – und welche Werkzeuge, Datenquellen und Rahmenbedingungen dabei eine Rolle spielen.

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Foto, Dachansicht eines modernen Wohnhauses mit mehreren installierten Sonnenkollektoren.
Themenschwerpunkt

Photovoltaik

Der Themenschwerpunkt Photovoltaik des Gebäudeforums geht auf die Entwicklung der Photovoltaik in Deutschland ein, stellt Trends bei der bauwerksintegierten PV vor und beleuchtet die Aspekte Mieterstrom und Energy Sharing.

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Foto, eingerüstetes Gebäude, an welchem Wärmedämmung montiert wird.
Themenschwerpunkt

Effizienz

Der Themenschwerpunkt Effizienz bündelt und verknüpft Fachinformationen aus den Bereichen Gebäudetechnik und Gebäudehülle sowie erneuerbare Energien und Nutzerverhalten.

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