Qualität am Bau entscheidet über den Erfolg von Sanierungen. Der Themenschwerpunkt zeigt, wie Bauqualität, getaktete Prozesse und der Faktor Mensch zusammenwirken – von der Planung bis zur Umsetzung. Schon in frühen Projektphasen werden Weichen gestellt, die sich auf Effizienz, Kosten und Langlebigkeit auswirken.
Der Themenschwerpunkt bündelt zentrale Fachinformationen zu Sanierungssprint, Schnittstellenkoordination, Dach- und Fassadensanierung, Sockel, Rebound-Effekten sowie Luftdichtheit und unterstützt dabei, typische Fehler zu vermeiden sowie Sanierungen optimal umzusetzen.
Sanierungen scheitern oft nicht an der Technik, sondern am Nutzerverhalten. So kann der Rebound-Effekt einen Teil der Energieeinsparungen zunichtemachen, wenn Nutzerinnen und Nutzer die gewonnene Effizienz durch verändertes Verhalten wieder ausgleichen. Gleichzeitig ist auch die richtige Lüftung entscheidend, um Schimmel und Feuchteschäden in luftdichten Gebäuden zu vermeiden. Regelmäßiges Stoßlüften – angepasst an die Jahreszeit – sichert dabei nicht nur die Bausubstanz, sondern auch die Gesundheit der Bewohnenden. Beide Aspekte zeigen: Nachhaltige Sanierungen gelingen nur im Zusammenspiel von Technik und Nutzerkompetenz.
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Außenwände verursachen häufig hohe Wärmeverluste. Eine langfristig geplante Fassadensanierung kann dazu beitragen, den Energieverbrauch zu senken und spätere Lock-in-Effekte zu vermeiden.
Dachsanierungen bieten großes Potenzial zur Senkung des Energieverbrauchs. Eine langfristige Planung hilft dabei, energetische Maßnahmen frühzeitig zu berücksichtigen und spätere Mehrkosten zu vermeiden.
Der Sockelbereich verbindet Fassade, Abdichtung, Dämmung und Außenanlagen. Entscheidend sind Feuchteschutz, Wärmebrückenvermeidung, Wasserableitung und fachgerecht ausgeführte Anschlüsse.
Für eine luftdicht ausgeführte Gebäudehülle bedarf es einer engen Abstimmung zwischen den beteiligten Gewerken. Auch bei Einzelmaßnahmen ist ein Luftdichtheitskonzept für das gesamte Gebäude sinnvoll, um alle Schritte bestmöglich aufeinander abzustimmen.
Der Sanierungssprint ist ein Ansatz, um energetische Sanierungen durch strukturierte Prozesse, enge Zusammenarbeit und standardisierte Abläufe effizienter umzusetzen. Grundlagen, Methodik sowie Chancen und Herausforderungen prägen das Konzept.
Der Sanierungssprint kombiniert strukturierte Abläufe, Qualitätssicherung und Teamwork – für effizientere, fehlerfreie und besser koordinierte Sanierungen.
Der 7-Punkte-Plan beschreibt, wie sich die Prinzipien des Sanierungssprints auf größere Gebäudebestände übertragen lassen. Die einzelnen Schritte reichen von der regionalen Analyse bis zur Umsetzung.
Rebound-Effekte beschreiben die Differenz zwischen rechnerisch erwarteten und tatsächlich erreichten Energieeinsparungen. Neben dem Nutzerverhalten können auch technische, wirtschaftliche und bauphysikalische Faktoren dazu beitragen.
Der Erfolg energetischer Sanierungen hängt maßgeblich davon ab, wie gut Eigentümerinnen und Eigentümer eingebunden werden. Eine partizipative Kommunikation schafft Vertrauen, reduziert Unsicherheiten und bindet alle Beteiligten aktiv in den Prozess ein.
Die Kommunikation zwischen Fachleuten sowie Kundinnen und Kunden ist essentieller Bestandteil einer gelungenen Beratung. Hintergrundinformationen und Marketingmaterialien erleichtern die Kommunikation und motivieren zur Umsetzung von Effizienzmaßnahmen.
Eine kluge Bauweise, Dämmung und eine effiziente Heizung senken Energiekosten bei Neubauten und steigern die Unabhängigkeit. Doch Wohnqualität entsteht auch durch Raumklima, Schallschutz, Licht sowie Luft und sollte von Anfang an mitgedacht werden.
Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK)
Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK)
Die bayerische Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) vernetzt Bayerns Kommunen und Institutionen und zeigt ihnen Möglichkeiten auf, wie sie die vielfältigen Aufgaben im Bereich Klimaschutz…
Lagerung von Holzpellets - ENplus-konforme Lagersysteme
Die Broschüre erklärt detailliert die Planung eines sicheren und die Pelletqualität schonenden Pelletlagers. Die Empfehlungen richten sich an Fachleute und Privatpersonen, die Pelletlager planen, errichten und ausstatten wollen.
Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV)
Stand: Dezember 2024
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Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV)
Der DEPV vertritt als Bundesverband die deutsche Pellet- und Holzenergiebranche. Seine Mitgliedsunternehmen decken die gesamte Wertschöpfungskette ab: von der Brennstoffproduktion und -logistik bis…
Das Übergabeprotokoll dokumentiert den normgerechten und sicheren Zustand der Anlage. Es wird vom Heizungsbauer bei der Inbetriebnahme ausgefüllt, vom Betreiber gegengezeichnet und dient auch dem Pelletlieferanten als wichtige Informationsgrundlage.
Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV)
Stand: August 2025
PDF69,9 KB
Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV)
Der DEPV vertritt als Bundesverband die deutsche Pellet- und Holzenergiebranche. Seine Mitgliedsunternehmen decken die gesamte Wertschöpfungskette ab: von der Brennstoffproduktion und -logistik bis…
Publikationen für Hauseigentümerinnen und -eigentümer
Die Publikationen bieten Informationen und Anleitungen zu den Themen Sanierung der Gebäudehülle, klimafreundliches Heizen und Einsatz von Solarenergie in Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Maßnahmen zum Klimaschutz in Mehrfamilienhäusern.
Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen
Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen
Die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen ist ein Team von Fachleuten, das kompetent und leidenschaftlich Lösungen rund um die Themen Energieeffizienz und erneuerbare Energien entwickelt.
Die Publikationen geben einen Überblick, wie die Effizienz in Unternehmen gesteigert, der Umstieg auf Erneuerbare gelingen und die Transformation in Niedersachsen erfolgreich umgesetzt werden kann.
Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen
Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen
Die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen ist ein Team von Fachleuten, das kompetent und leidenschaftlich Lösungen rund um die Themen Energieeffizienz und erneuerbare Energien entwickelt.
Diese Podcast-Folge widmet sich der luftdichten Ausführung von Gebäuden. Benjamin Sihler erklärt relavante Fachbegriffe, wie Messungen technisch funktionieren, welche Werte eingehalten werden müssen und was das für die Praxis konkret bedeutet.
Deutsches Energieberater-Netzwerk e.V. (DEN)
Deutsches Energieberater-Netzwerk e.V. (DEN)
Das Deutsche Energieberater-Netzwerk e.V. (DEN) ist ein Zusammenschluss von Ingenieuren, Architekten, Planungsbüros, Handwerksmeistern und Technikern. Alle Mitglieder verbindet das gemeinsame…
Kernsanierung in 22 Arbeitstagen: Was der Sanierungssprint leistet
Energetische Kernsanierungen dauern oft Monate – der Sanierungssprint schafft sie in rund vier Wochen. Möglich macht das ein stundengetakteter Bauzeitenplan, der dafür sorgt, dass die Arbeitsschritte aller Gewerke gut ineinandergreifen.
Sockelsanierung: Planung, Ausführung und Abnahme sicher prüfen
Die Sockelzone ist besonderen Einwirkungen ausgesetzt und stellt eine wichtige Schnittstelle zwischen Gebäudehülle, Abdichtung und Außenanlagen dar. Die Checklisteunterstützt dabei, wesentliche Anforderungen bei Planung, Ausführung und Abnahme zu prüfen.
Stand: Juli 2026
PDF220 KBbarrierefrei
Checklisten
Sanierung von Außenwand und Dach: Planung, Dämmung und Luftdichtheit
Die Checkliste unterstützt dabei, wesentliche bauphysikalische Aspekte bei der Sanierung von
Außenwand und Dach systematisch zu prüfen und typische Planungs- und Ausführungsfehler zu vermeiden.
Stand: Juli 2026
PDF257 KBbarrierefrei
Checklisten
Luftdichtheit der Gebäudehülle
Die Checkliste unterstützt Fachhandwerker und Bauleitung bei der fachgerechten Ausführung der Arbeiten an der
Luftdichtheitsebene auf der Baustelle – von der Planung über die Ausführung bis zur Dokumentation.
Stand: Juli 2026
PDF199 KBbarrierefrei
Checklisten
Einweisung für Heiz- & Lüftungssysteme in sanierten Gebäuden
Eine Einweisung unterstützt Nutzende dabei, Heiz- und Lüftungssysteme sachgerecht zu bedienen und typische Fehlbedienungen zu vermeiden. Die Checkliste bündelt zentrale Inhalte für die Übergabe und Einweisung entsprechender Anlagen in sanierten Gebäuden.
Stand: Juli 2026
PDF218 KBbarrierefrei
Tools
Toolbox
ENBIL
Das Online-Programm ENBIL erstellt mit einigen Angaben zum jeweiligen Wohngebäude eine vereinfachte Gebäudeanalyse und schlägt passende Sanierungsschritte vor.
Passivhaus Institut
Toolbox
DEEP.digital – Der Gebäude-Demonstrator
Mit DEEP.digital können Energieeffizienzpotenziale interaktiv am Bildschirm erkundet werden und das Schritt für Schritt. So werden die Auswirkungen verschiedener Sanierungsmaßnahmen anschaulich, verständlich und in Echtzeit erlebbar.
Toolbox
Dämmatlas
Der Dämmatlas bietet einen unabhängigen und umfassenden Überblick auf die vielfältigen Möglichkeiten zur Dämmung von Bestandsgebäuden.
IPEG-Institut GmbH
Wie lässt sich ein denkmalgeschütztes Wohnhaus energetisch und ökologisch modernisieren, ohne seine historische Substanz zu verlieren? Bei einer Berliner Doppelhaushälfte von 1927 kamen natürliche Baustoffe wie Strohpaneele mit Lehmputz, Flächenheizungen und eine Zellulosedämmung zum Einsatz. Eine integrierte Regenwassernutzungsanlage ersetzt zudem fast die Hälfte des täglichen Wasserbedarfs – ein beispielhaftes Zusammenspiel von Denkmalschutz, Wohnkomfort und Ressourcenschonung.
Die denkmalgeschützte Doppelhaushälfte wurde mit wenigen Eingriffen in die Substanz ökologisch und energetisch saniert, das Dach ausgebaut und eine Regenwasser-Nutzungsanlage integriert.
Das Projekt Energie+ brachte viele komplexe Herausforderungen mit sich, die eine sorgfältige Planung und enge Zusammenarbeit aller Beteiligten erforderten. Eine zentrale Aufgabe bestand darin, auf einem historisch geprägten Industrieareal ein modernes Wohnensemble zu realisieren, das den hohen Anforderungen des Passivhausstandards gerecht wird. Der Bezug zur industriellen Vergangenheit des Clouth-Geländes in Köln sollte dabei bewahrt bleiben.
Das Passivhaus-Ensemble mit 17 Wohneinheiten in Köln ist mit seiner Energieeffizienz, der Architektur und dem Gemeinschaftskonzept ein zukunftsweisendes Modell für urbanes Wohnen.
Serielle Sanierung: 621 Projekte – Markthochlauf bei serieller Sanierung
Serielle Sanierung: Schneller als konventionelles
Sanieren
Serielle Sanierung: Zunehmend wettbewerbsfähig durch sinkende Kosten
Serielle Sanierung: Aufstocken und Umnutzen mit serieller Sanierung
Serielle Sanierung: Serielle Schul- und Kitasanierung mit Potenzial
Serielle Sanierung: Sanierungsindustrie mit Potenzial
Noch mehr Zahlen und Daten
Weitere interaktive Diagramme und Grafiken mit aktuellen Zahlen und Daten zum Gebäudebestand in Deutschland sowie zu Wärmeerzeugern und Photovoltaik, Baustoffen, Treibhausgasen, Energieverbräuchen sowie Baukosten und Förderung können dem Updatebericht April des Gebäudereports 2026 entnommen werden:
Der Wärmepumpen-Kompass bietet einen strukturierten Überblick über Planung, Installation, Betrieb und Optimierung von Wärmepumpenanlagen und zeigt, worauf es für einen effizienten und wirtschaftlichen Betrieb ankommt.
Das kostenfreie E-Learning bietet WEG-Beratenden, Immobilienverwaltungen sowie Beiräten Einstieg und Orientierung zu den Rahmenbedingungen der energetischen Sanierung.
Kreislaufwirtschaft im Gebäudesektor erschließt Ressourcen, reduziert Emissionen und stärkt Wertschöpfung. Der Themenschwerpunkt zeigt Ansätze, Instrumente und Praxisbeispiele für zirkuläres Bauen.
Gebäude werden zu aktiven Teilen des Energiesystems. Der Themenschwerpunkt zeigt, wie sie systemdienlich betrieben werden können, Netze entlasten und einen Beitrag zu Klima- und Energiezielen leisten – wirtschaftlich tragfähig und alltagstauglich.
In diesem Themenschwerpunkt liefert der neue dena-Gebäudereport 2026 in sechs Kapiteln eine Vielzahl an Diagrammen und Karten zum Stand der Energiewende im Gebäudebereich. Ergänzend werden in sieben Analysen spezifische Fragestellungen nochmals vertieft.
Gemeinschaftliche Versorgungskonzepte nutzen Synergien im Quartier, erschließen lokale Energiequellen und ermöglichen effiziente und erneuerbare Wärmeversorgung über einzelne Gebäude hinaus. Der Themenschwerpunkt gibt Orientierung für Planung und Praxis.
Mit dem Themenschwerpunkt „Gebäudehülle“ zeigt das Gebäudeforum klimaneutral, wie Dämmung, Luftdichtheit und Materialwahl zusammenwirken und welche Planungsprinzipien und Schnittstellen die Energieeffizienz und Langlebigkeit von Gebäuden sichern.
Mit dem neuen Themenschwerpunkt „Wirtschaftlichkeit“ zeigt das Gebäudeforum klimaneutral, welche Faktoren bei der Bewertung energetischer Maßnahmen eine Rolle spielen – und welche Instrumente Fachleute bei der Entscheidungsfindung unterstützen können.
Der Themenschwerpunkt „Klimaresilienz" des Gebäudeforums widmet sich klimaresilienten Gebäuden sowie Quartieren und beleuchtet technische, planerische und gestalterische Maßnahmen, den rechtlichen Rahmen sowie unterstützende Werkzeuge für die Praxis.
Der Themenschwerpunkt „Klimatisierung" des Gebäudeforums klimaneutral widmet sich der Kälte- und Klimatisierungstechnik. Je nach Gebäudetyp und Nutzung können passive und aktive Systeme zum Einsatz kommen.
Der Themenschwerpunkt „Lebenszyklus" des Gebäudeforums klimaneutral zeigt, wie LCA und Lebenszykluskostenrechnung (LCC) in der Praxis angewandt werden können – und welche Werkzeuge, Datenquellen und Rahmenbedingungen dabei eine Rolle spielen.
Der Themenschwerpunkt Photovoltaik des Gebäudeforums geht auf die Entwicklung der Photovoltaik in Deutschland ein, stellt Trends bei der bauwerksintegierten PV vor und beleuchtet die Aspekte Mieterstrom und Energy Sharing.
Der Themenschwerpunkt Effizienz bündelt und verknüpft Fachinformationen aus den Bereichen Gebäudetechnik und Gebäudehülle sowie erneuerbare Energien und Nutzerverhalten.