Gebäudereport Updatebericht: Fortschritte bei der Wärmewende
Stand: Mai 2026
Der Updatebericht Gebäudereport zeigt aktualisierte Zahlen und Fakten zum Klimaschutz im Gebäudebestand.
Ergebnis: Das Heizen mit Wärmepumpe gewinnt weiter an Akzeptanz und auch beim seriellen Sanieren bleibt die Nachfrage auf gutem Niveau.
Wärmewende dank BEG-Förderung, Hausbesitzenden und Handwerk
Hausbesitzende und das Handwerk treiben die Wärmewende weiter voran. Sie setzen – auch dank der Förderung für BEG-Einzelmaßnahmen – immer stärker auf erneuerbare Wärme und machen sich unabhängiger von schwankenden Gas- und Ölpreisen. 48 Prozent der 2025 verkauften Heizungen waren Wärmepumpen. Gleichzeitig sank der Anteil von Gasheizungen: 2025 entfielen nur noch 44 Prozent der Verkäufe auf Gasgeräte. Auch die Förderzahlen der BEG-Einzelmaßnahmen deuten darauf hin, dass der Markthochlauf anhalten dürfte: Rund 85 Prozent der BEG-Maßnahmen für Wärmeerzeuger entfallen auf Wärmepumpen.
Serielles Sanieren stark nachgefragt
Der Updatebericht zeigt zudem eine weiterhin gute Nachfrage nach seriellen Sanierungen. Im Jahr 2025 lag die Zahl der bewilligten Förderanträge für Projekte mit vorgefertigten Fassadenelementen erneut bei über 1.000.
Weil serielles Sanieren bisher oft in Mehrfamilienhäusern angewandt wird, sind das mehr als 6.000 Wohneinheiten. Dies entspricht rund 24 Prozent aller Wohneinheiten, für die eine Förderung mit dem Effizienzstandard EH 40 und EH 55 bewilligt wurde.
Kommunale Wärmeplanung nimmt weiter Fahrt auf
Neue Daten des Kompetenzzentrums Kommunale Wärmewende zeigen deutliche Fortschritte bei der Kommunalen Wärmeplanung.
- Große Kommunen: Zum Ende des ersten Quartals haben rund 56 Prozent der großen Kommunen mit über 100.000 Einwohnenden ihre Wärmeplanung bereits abgeschlossen. Weitere 44 Prozent befinden sich noch im Prozess.
- Mittlere Kommunen: Auch mittlere Kommunen sind vorangekommen. 84 Prozent der Städte und Gemeinden mit 10.000 bis 100.000 Einwohnenden haben ihre Wärmeplanung bereits begonnen oder abgeschlossen.
- Kleine Gemeinden: Bei den zahlreichen kleinen Gemeinden sind bereits 49 Prozent im Wärmeplanungsprozess oder haben ihn abgeschlossen.
Weiterführende Informationen
Weitere Informationen finden sich im dena-Gebäudereport – Updatebericht April 2026: