• Gebärdensprache
  • Leichte Sprache
  • Gebärdensprache
  • Leichte Sprache

Kreislauffähige Stadt und Quartiere: Strategien für kommunale Kreislaufwirtschaft

Stand: März 2026
Foto, Luftaufnahme eines begrünten Innenhofs mit geschwungenen Wegen, Büschen und Bäumen zwischen Wohngebäuden.

Kreislauffähige Stadt (auch Circular City oder Zirkuläre Stadt genannt) und kreislauffähiges Quartier sind stadtplanerische Konzepte, die auf der Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) basieren.

Ziel ist es, den Ressourcenverbrauch zu reduzieren und möglichst geschlossene Stoff- und Energiekreisläufe in der Stadt bzw. im Stadtteil zu schaffen.

Damit wird ein Gegenmodell zur linearen Wirtschaftsweise („nehmen – nutzen – entsorgen“) verfolgt.

Grundprinzipien einer kreislauffähigen Stadt

Grundprinzipien einer kreislauffähigen Stadt sind unter anderem:

  • Urban Mining: Gebäude als Materiallager verstehen und systematisch erfassen
  • Wiederverwendung und hochwertiges Recycling von Baustoffen (z.B. Beton, Holz, Stahl, Ziegel)
  • Kreislauffähiges Bauen und Sanieren (z.B. Cradle to Cradle, reversible Konstruktionen, sortenreiner Rückbau)
  • Sharing-Modelle (z. B. Carsharing, Lastenrad-Sharing, Werkzeugbibliotheken)
  • Lokale Stoffkreisläufe bei Lebensmitteln, Wasser, Abwärme, Abwasser
  • Nachhaltige Beschaffung der Stadtverwaltung mit Berücksichtigung kreislauffähiger Produkte
  • Digitale Materialkataster und Gebäudepässe zur systematischen Dokumentation verbauter Materialien

Die hier zusammengestellten Ressourcen liefern praxisnahe und strategische Hilfestellungen, um die Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) in Städten und Kommunen zu unterstützen. Sie richten sich an Kommunalverwaltungen, politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, Bauämter sowie Planende und Projektverantwortliche. Sie unterstützen bei der strategischen Ausrichtung und der praktischen Umsetzung zirkulärer Ansätze.

Nationale und überregionale Leitfäden und Blueprints

Landesinitiativen und staatliche Unterstützungsprogramme

Auf Landesebene bestehen verschiedene Initiativen und Programme zur Unterstützung der Kreislaufwirtschaft auf kommunaler Ebene. Der Schwerpunkt liegt dabei in der landesspezifischen Unterstützung und praktischen Förderung der Kreislaufwirtschaft auf kommunaler Ebene in Deutschland – mit einem klaren Fokus auf Umsetzung, Finanzierung und konkrete Handlungsfelder wie Abfallvermeidung, Wiederverwendung und insbesondere zirkuläres Bauen.

Kommunale Praxisleitfäden und regionale Beispiele

Dieser Abschnitt bündelt stadt- und quartiersspezifische Ansätze zur Umsetzung von Zero-Waste-Strategien und Kreislaufwirtschaft auf lokaler Ebene. Der Fokus liegt auf Abfallvermeidung, Stoffstrommanagement im Quartier, nachhaltiger Beschaffung und integrierten städtischen und regionalen Konzepten.

Branchenspezifische und ergänzende Materialien

Ergänzung weitere Publikationen

Hinweise auf weitere relevante Publikationen können an das Gebäudeforum klimaneutral übermittelt werden.

E-Mail

Grafik, Abbildung mehrerer unterschiedlicher Diagrammtypen als Vorschaubild

Diese Inhalte können nicht angezeigt werden, da die Marketing-Cookies abgelehnt wurden. Klicken Sie hier, um die Cookies zu akzeptieren und den Inhalt anzuzeigen!

Ausgewählte Downloads

  • Studien & Berichte

    Kreislaufstadt – Kommunale Kreislaufwirtschaft strategisch und gemeinschaftlich umsetzen

    Dieser Bericht nimmt die Rolle der Kommunen in der Transformation zur Kreislaufwirtschaft in den Blick und zeigt, wie Kommunen diesen Wandel gestalten können. Er beleuchtet dabei die Bandbreite zwischen einzelnen Pilotprojekten und umfassenden Strategien.

    Stand: September 2025

    PDF 852 KB

  • Leitfäden

    Zirkuläres Bauen erfolgreich gestalten

    Der Leitfaden richtet sich an Entscheidungstragende, Bauverantwortliche und Planende, die ein Umfeld für kreislauffähiges Bauen schaffen bzw. zirkuläre Bauvorhaben erfolgreich umsetzen möchten. Ergänzt wird er durch Textbausteine und PDF-Checklisten.

    Stand: Oktober 2024

    PDF 4 MB

  • Leitfäden

    A wie Zirkulär – Ein Leitfaden zum Planen und Bauen im Kreislauf

    Der Leitfaden gibt einen Einblick, welche Chancen das zirkuläre Planen und Bauen birgt, aber auch, welche Herausforderung noch existieren. Weiterhin liefert er wertvolle Anregungen durch wegweisende Praxisbeispiele im In- und Ausland.

    Stand: November 2024

    PDF 7 MB

  • Leitfäden

    Leitfaden zur Wiederverwendung tragender Bauteile

    Der Leitfaden gibt Antworten auf technische Fragen zur Wiederverwendung gebrauchter Holz- und Stahlbauteile und bietet eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Untersuchung. Damit zeigt er einen technisch sauberen und sicheren Weg zur Wiederverwendung auf.

    Stand: Mai 2025

    PDF 2 MB

Das könnte auch interessant sein

Foto, mehrere Gebäude eines nachhaltigen Quartiers, auf dem Dach eines Gebäudes befindet sich eine PV-Anlage.

Nachhaltige Quartiere

Nachhaltige Quartiere verbinden die Prinzipien von Zukunftsfähigkeit, Klimaschutz und Klimaresilienz, um ökologische, soziale und wirtschaftliche Herausforderungen zu meistern.

Mehr erfahren
Foto, Moderne weiße Wohngebäude mit begrünten Dächern und umliegenden Bäumen in einer städtischen Wohngegend

Klimaresiliente Quartiere

Klimaresilienz auf Quartiersebene bedeutet, dass auf Folgen des Klimawandels reagiert wird, Schäden minimal bleiben und die Lebensqualität der Bewohnerschaft gesichert wird.

Mehr erfahren
Foto, gelber Container gefüllt mit zerbrochenen Ziegelsteinen und Bauschutt.

Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS)

Mit der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) schafft die Bundesregierung neue Rahmenbedingungen für den Bau- und Gebäudebereich. Für Fachleute bedeutet das: neue Anforderungen aber auch Chancen für eine ressourcenschonende Transformation.

Mehr erfahren
Foto, neu gebautes Gebäude im Hintergrund vor blauem Himmel, Bauschutt eines abgerissenen Gebäudes im Vordergrund.

Lebenszyklusbetrachtung

Um den heutigen Anforderungen an Gebäude wie Wohnqualität, Wirtschaftlichkeit, Dauerhaftigkeit, Umnutzbarkeit und Rückbaubarkeit gerecht zu werden, ist eine vorausschauende und ganzheitliche Planung erforderlich. Verfahren wie die LCA unterstützen dabei.

Mehr erfahren
Foto, Luftaufnahme dreierGebäude mit PV-Modulen auf dem Dach, die sich um einen kreisrunden Brunnen gruppieren.

Zirkuläre Geschäftsmodelle im Bausektor

Das Potenzial der Kreislaufwirtschaft für die Dekarbonisierung des Bausektors kann durch Umsetzung sowie Steigerung zirkulärer Geschäftsmodelle verbessert und durch Wachstum der Kreislaufwirtschaft können sektorale Klimaschutzziele erreicht werden.

Mehr erfahren
Foto, großes Lager mit gestapelten Dachziegeln und Baumaterialien auf Paletten im Freien

Zirkuläre Geschäftsmodelle in der Sanierung

Zirkuläre Gebäudesanierung entsteht im Zusammenspiel von Technik, Finanzierung, Nutzung und digitalen Infrastrukturen. Innovative Geschäftsmodelle wie serielles Sanieren oder Product-as-a-Service helfen dabei, zirkuläres Sanieren strategisch zu denken.

Mehr erfahren

Zurück zu Kreislaufwirtschaft und zirkuläres Bauen