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Serielles Sanieren: Schneller und vielfältig

Stand: Dezember 2025
Foto, mehrere Personen mit weißen Schutzhelmen und gelben Warnwesten fotografieren ein eingerüstetes Gebäude mit Kran vor blauem Himmel.

Serielles Sanieren wird zunehmend wirtschaftlicher und planbarer: Seit den ersten Pilotprojekten haben sich die Baustellenzeiten halbiert – das zeigt jetzt eine Evaluation der dena. Ein Produktkatalog zeigt die Bandbreite an Fassadenlösungen.

Mit einer neuen Evaluation bietet das Kompetenzzentrum Serielles Sanieren der Deutschen Energie-Agentur (dena) einen Überblick zu Kostentrends, Projektdauer und Learnings des Seriellen Sanierens. Zentrale Ergebnisse: Die Kosten sanken um rund ein Drittel und die Baustellenzeiten halbierten sich von 14 auf durchschnittlich 7 Wochen.

Kosten runter, Tempo rauf

Die Daten wurden anonym von den Projektpartnern bereitgestellt. Sie stammen aus 14 fertiggestellten Projekten sowie einem weiteren, das kurz vor Abschluss stand. Es handelt sich um Ein- und Mehrfamilienhäuser unterschiedlicher Größe mit bis zu 198 Wohneinheiten. Bei 86 Prozent der Gebäude wurde EH 55 realisiert, bei den übrigen EH 40.

Die Ergebnisse machen deutlich, dass Projektgröße und Wiederholungseffekte entscheidend sind, um Kostensenkungen zu erreichen. Standardisierungen bei der Planung und bei Prozessen beschleunigen die Abläufe und lassen die Kosten zusätzlich sinken. Um das volle Potenzial dieses Ansatzes auszuschöpfen, ist ein Breitenmarkt notwendig. Der Weg dahin kann mit einer verlässlichen Förderung beschleunigt werden.

Große Bandbreite marktreifer Fassadenlösungen

Ergänzend dazu schafft der neue Energiesprong-Produktkatalog mehr Transparenz am Markt und bietet einen kompakten Überblick zu verschiedenen, modularen Lösungen. 15 Unternehmen präsentieren darin ihre standardisierten Systeme – von technischen Parametern wie U-Wert über Materialaufbau und Dicke bis hin zu Installationsbedingungen und Nachhaltigkeitsaspekten.

Die Initiative zu dieser Übersicht ging von der Energiesprong Convention 2024 aus. Sie ist das Ergebnis eines partizipativen Prozesses mit mehr als 40 Partnerunternehmen sowie Fachakteurinnen und -akteuren aus Wohnungswirtschaft, Industrie und Planung. Die erste Auflage des Katalogs fokussiert sich auf die Darstellung von Fassadenlösungen. Weitere Kapitel zu Technischer Gebäudeausrüstung (TGA) und Dachlösungen folgen in späteren Auflagen.

Weiterführende Informationen

Mehr Informationen finden sich in der Evaluation Serielle Sanierung 2025 und im Produktkatalog des Kompetenzzentrums Serielle Sanierung:

Energiesprong: Evaluation Serielle Sanierung 2025 (PDF / 464 KB)

Energiesprong: Produktkatalog Serielles Sanieren (PDF / 7 MB)

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