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Photovoltaik-Dachanlagen

Stand: August 2023
Foto, Neubau eines Einfamilienhauses, das Dach ist mit modernen Solarziegeln gedeckt.

Mit dem Ziel der Klimaneutralität, der Reduktion von CO2-Emissionen, Vermeidung des Einsatzes wertvoller natürlicher Ressourcen sowie der erneuerbaren Energieerzeugung gewinnt die Gebäudehülle und insbesondere das Dach immer mehr an Bedeutung für das klimaneutrale Bauen und Sanieren. In vielen Bundesländern gibt es bereits eine Solarpflicht oder ihre Einführung ist geplant. Geneigte Dachflächen im Bestand und im Neubau sind ideale Standorte für Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen). Es werden keine zusätzlichen Flächen für die Installation verbraucht und der Ertrag von geneigten Anlagen ist besonders günstig.

Dachintegrierte Photovoltaik-Anlagen können auch als architektonische Gestaltungselemente genutzt werden. Dabei ist die Abstimmung der Gewerke entscheidend. Denn die Verlegung von dachintegrierten Anlagen fällt in das Aufgabengebiet des Dachdeckerhandwerks, die Anschlüsse an das Hausnetz sind von Installateuren und Elektrikern zu erledigen. So ist eine frühzeitige Abstimmung der Gewerke auf dem Dach für die Dachsicherheit sowie die langfristige Funktionssicherheit der Investition erforderlich.

Da es auf Dächern durch Dachaufbauten wie Kamine und Gauben regelmäßig auch zur Verschattung von Teilen einer Photovoltaik-Anlage kommt, hat sich der Einsatz von Leistungsoptimierern durchgesetzt. So kann der effektive Ertrag einer Anlage sichergestellt werden.

Aufgeständerte PV-Anlagen

Die meist verbreitete Lösung ist die Aufständerung von Photovoltaik-Anlagen. Dabei kommen entweder Solarhalter oder sogenannte Trägerpfannen zum Einsatz.

Dachintegrierte PV-Anlagen

Dachintegrierte PV-Anlagen werden als Volldach-Anlagen sowie als Ersatz üblicher Dachbaustoffe wie Dachziegel oder Dachsteine mit der eigentlichen Dachdeckung verlegt. Auch können PV-Elemente direkt auf Dachziegel aufgebracht werden. Der Vorteil ist, dass die Dachdeckung nicht von Befestigungselementen durchdrungen wird und ihre Regensicherheit erhalten bleibt. Es entstehen keine Zusatzlasten, die über die Befestigungselemente in die Tragkonstruktion eingeleitet werden müssen. Die entstehenden Windsogkräfte sowie Schneelasten können so unproblematisch auch beim Einsatz von Aufsparrendämmungen ohne zusätzliche Sicherungselemente für die Ableitung der Lasten eingesetzt werden. Die Module werden anstelle der Dachpfannen eingesetzt und ermöglichen harmonische Deckbilder mit ästhetischen Ansprüchen.

Für alle Lösungen gilt, dass die Regensicherheit der Dachdeckung sowie der Unterkonstruktion mit einer zweiten Ablaufebene nach dem Fachregelwerk des Dachdeckerhandwerks gewährleistet sein muss. Dies gilt im Übrigen auch für die Hinterlüftung der Dachdeckung bzw. der PV-Elemente um eine Überhitzung und der damit verbundenen Verminderung der Leistung zu verhindern. Diese erfolgt in der Konterlattenebene sowie durch spezielle Lüftungsöffnungen.

PV-Systeme zur Dachintegration

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