Gebäudereport 2026 – Kapitel 6: Dekarbonisierung
Stand: Januar 2026
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Kernaussagen Abb. 102
- Seit 1990 hat Deutschland seine klimaschädlichen Emissionen um 48 % reduziert.
- Die Treibhausgasemissionen insgesamt haben sich 2025 im Vergleich zu 2024 jedoch kaum verändert – insgesamt wurden 649 Mio. t. CO2-Äq. ausgestoßen (-0,1 %).
- Die größten Einsparungen bei den Emissionen wurden im Industriesektor erzielt. In den Sektoren Verkehr und Gebäude sind die Emissionen hingegen im Jahr 2025 angestiegen.
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Kernaussagen Abb. 103
- Der Gebäudesektor verursachte 2025 103,4 Mio. t. CO2-Äq. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Anstieg um 3,4 %.
- Der Anstieg ist unter anderem auf witterungsbedingte Einflüsse zurückzuführen - er ging mit einer Zunahme des Gasverbrauchs um 8 % einher.
- Die privaten Haushalte machen mit 77 % den höchsten Anteil im Gebäudesektor aus. 22 % der Emissionen entfallen auf die Gebäude im GHD-Bereich und unter 1 % auf das Militär.
- Die Gesamtemissionen des Gebäudesektors sanken von 210 Mio. t CO2-Äq. (1990) auf 103,4 Mio. t CO2-Äq. (2025) und damit um rund 49 %.
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Kernaussagen Abb. 104
- CO2 ist mit einem Anteil von über 99 % das dominierende Treibhausgas, während CH4 und N2O in den letzten Jahren nur eine geringe, aber stabile Rolle spielen.
- Die CO2-Emissionen der privaten Haushalte sanken von 128,6 Mio. t im Jahr 1990 auf 78,5 Mio. t im Jahr 2025 und damit um rund 39 %.
- Im Jahr 1990 waren die privaten Haushalte für 61 % der CO2-Emissionen verantwortlich – bis 2025 stieg der Anteil der privaten Haushalte an den Gebäudeemissionen auf 76 % an.
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Kernaussagen Abb. 105
- In den Jahren 2017 bis 2023 verzeichneten die Preise einen deutlichen Anstieg und sind bis auf 85,3 € pro t CO2-Äquivalent angestiegen.
- Nach dem Höchstwert im Jahr 2023 und der darauffolgenden Senkung um 22 % im Jahr 2024 stieg der CO2-Preis im Jahr 2025 erneut auf 75 € pro t CO2-Äquivalent.
- Obwohl es bis Mitte Januar 2026 zu einer Preissteigerung auf circa 95 € kam, ist der Preis bis Ende Februar 2026 auf 73 € gesunken. Insgesamt ergibt sich ein durchschnittlicher Wert von 82 € pro t CO2-Äquivalent für Januar und Februar 2026.
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Kernaussagen Abb. 109
- Die Kommunale Wärmeplanung ist ein zentrales Instrument, um im Gebäudebereich Planungssicherheit zu schaffen und die Erreichung der Klimaneutralität bis 2045 zu unterstützen.
- Mit Stand Februar haben rund 48 % der großen Kommunen mit über 100.000 Einwohnenden ihre Wärmeplanung bereits abgeschlossen, weitere 53 % befinden sich im Prozess. Bis zum 30.06.2026 müssen die Wärmepläne in diesen Gemeinden erstellt sein.
- Auch mittlere Kommunen sind weit fortgeschritten: 83 % der Städte und Gemeinden mit 10.000 bis 100.000 Einwohnenden haben ihre Wärmeplanung bereits begonnen oder abgeschlossen.
- 48 % der kleinen Gemeinden mit weniger als 10.000 Einwohnenden sind im Prozess oder haben ihn abgeschlossen.
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Kernaussagen Abb. 110
- Nach dem Klimaschutzgesetz (KSG) sollen die Treibhausgasemissionen in Deutschland bis 2030 sektorübergreifend um mindestens 65 % gegenüber 1990 reduziert werden.
- Die Jahresemissionsmengen zeigen die rechnerischen Ziele auf, um die Klimaziele aus dem KSG zu erreichen. Der Gebäudesektor verfehlt demnach die kumulierten Jahresemissionsmengen von 2021 bis 2030 um 110 Mio. t CO2-Äq.
- Die Projektionsdaten basieren auf dem Stand von Ende November 2025. Daher berücksichtigen sie nicht die nachfolgenden politischen Entwicklungen oder aktuellen Ereignisse, die Einfluss auf die Treibhausgasemissionen haben könnten.