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Konrad-Zuse-Schule Werkstattgebäude

Unter sparsamer Verwendung von aufwendiger Gebäudetechnik und ausgiebiger Nutzung von nachwachsende Baustoffen entstand ein ästhetisches Werkstattgebäude.

Für die Konrad-Zuse-Schule, eine Berufsschule mit sonderpädagogischem Schwerpunkt, entstand in Berlin ein neues Werkstattgebäude in Holzbauweise, das den heutigen Ausbildungsanforderungen gerecht wird.

Das Gebäude orientiert sich quer zum massiven 3-geschossigen Bestandsbau aus der späten Gründerzeit und schiebt sich in den Vordergrund des Grundstückes. Der quaderförmige Baukörper wird durch verschieden große Öffnungen gegliedert. Ein großes Schaufenster bietet Einblick in die Aktivitäten der Schule

Bautafel:

BAUVOLUMEN
Bauvolumen: 2.033 m³
BGF: 1.700m²
Nutzfläche: 1.157 m²

BAUZEIT
Planungsbeginn: Juli 2017
Baubeginn: Dezember 2019
Fertigstellung: April 2021

ENERGETISCHER ZUSTAND
KFW-Effizienzhaus 70
Primärenergiebedarf     54,6 kWh/(m²·a)
Endenergiebedarf           31,5 kWh/(m²·a)

VERWENDETES MATERIAL
Skelettbauweise aus Massivholz (Stützen und Unterzügen)
Aussteifende Elemente aus Brettsperrholz
Hochdämmende Außenwände aus Holztafelbauelementen mit 3-Fach Wärmeschutzverglasung

VERWENDETE GEBÄUDETECHNIK
Luft-Wärmepumpe
Hochdämmende Gebäudehülle
Flächige Niedertemperatursysteme

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Es war herausfordernd, eine dauerhafte Bauweise zu entwickeln, die durch eine reversible Konstruktion auf sich verändernde Raumanforderungen und Umwelteinflüsse reagieren kann. Durch Programmierung kann das Gebäude in Zukunft flexibel angepasst werden.

Während des Bauprozesses musste auch für den laufenden Schulbetrieb Sorge getragen werden. Jener profitierte von dem hohen Grad an Vorfertigung und die dadurch geringeren Lärmemissionen.

Der Neubau wurde in Skelettbauweise unter der Verwendung von Holz für tragende Stützen, Unterzüge und Decken errichtet. Die vorgefertigten und hochwärmedämmenden Außenwände enthalten eine Zellulosedämmung, die in Kombination mit dem verbauten Holz die Raumluftfeuchte und Innenraumtemperatur regulieren, ohne dass komplexe Technik wie Lüftungs- und Klimaanlagen verbaut werden mussten. Bei heißen Temperaturen wird dank eines angemessenen Glasanteils und der Verschattungselemente wenig Energie benötigt.

Ein hoher Anteil des Wärmebedarfs wird durch regenerative Energiequellen (Luft-Wärmepumpe) gedeckt – Spitzen fängt dabei der Gas-Kessel im Bestandsgebäude ab.

Durch die Kombination einer hochdämmenden Gebäudehülle, der Wärmeübergabe mit flächigen Niedertemperatursystemen und der Reduktion mechanischer Belüftungssysteme ist das Werkstattgebäude sehr energieeffizient. Weitere Potenziale zur Energieeinsparung können zukünftig durch die Ergänzung einer im Bau vorgesehenen PV-Anlage und die Umrüstung der Bestandsheizung gehoben werden.

Ihr persönlicher Kontakt

Niklas Heinen


ZRS Architekten Ingenieure

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Foto, Nahaufnahme von mehreren Stecknadeln in einer Pinwand, die mit Bindfäden untereinander verbunden sind.
Akteure

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